Die Geschichte von der beleidigten Leberwurst. Kopfkino an.

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel,

Sie kommt und geht von einem zum andern.

Sie nimmt uns alles, doch sie gibt auch viel zu viel.

Die Liebe ist ein seltsames Spiel.“

Die US-amerikanische Pop- und Schlagersängerin Connie Francis veröffentlichte 1964 diesen Evergreen. Seit Menschengedenken beherrschen Emotionen unser Leben, nicht nur in Sachen Lebenspartnerschaften mit anderen Menschen.

Auch Wohn-Immobilien sind uns lieb und teuer. Wir nennen sie liebevoll „Zuhause“.

Als Makler sind wir eine Art Heiratsvermittler oder auf Neudeutsch „Dating-Agentur“, die verkaufswillige Immobilienbesitzer (Brauteltern), deren Emotionen an der Immobilie hängen, mit Kaufinteressenten zusammen bringen. Wenn es bei der ersten Besichtigung des „Neuen Zuhauses“ gleich „klick“ macht und sich ein positives Bauchgefühl einstellt, ist es oft um die Interessenten geschehen.

Da lassen den/die gerade besichtigt hat, die Emotionen nicht mehr los und es entsteht oft ein Gefühl von „haben wollen“. Da wird dann der Lebenspartner überzeugt und/oder die Bank eingeschaltet, um den Plan des Immobilienkaufes genau dieser Immobilie zu realisieren und seine Träume zu verwirklichen. Man nennt das wohl Liebe auf den ersten Blick.

Schwierig wird es, wenn sich gleichzeitig mehrere Kaufinteressenten in die gleiche „Braut“ verlieben. Da die Immobilie selber ja nicht entscheiden kann, wer sie bekommt, liegt es nun an der Entscheidung der „Brauteltern“, also der heutigen Besitzer der Immobilie, für welchen Interessenten sie sich entscheiden. Da kann dann der neue Liebhaber entweder noch ein „Kamel“ als Mitgift mehr bieten oder wenn das ausgereizt ist, auf die Gunst der heutigen Besitzer (Brauteltern) hoffen, in welche guten Hände sie ihr heutiges Zuhause legen wollen.

Aktuell hatten wir als Makler wieder so eine Situation, wo zwei Bewerber ein und die gleiche Immobilie kaufen wollten. Was soll man da als Vermittler machen? Die Braut fragen geht nicht. Also Brauteltern entscheiden lassen. Genau das haben wir getan und mit der Entscheidung der Eigentümer für einen von beiden den Einen glücklich gemacht und einen anderen gekränkten, beleidigten und verärgerten Bewerber zurückgelassen. Der ganze Unmut des verschmähten Liebhabers hat sich dann über uns ergossen, ohne dass wir als bloße Vermittler etwas dafür können.

Aber wir wollen neutral bleiben. Da bleibt für uns als Makler/Heiratsvermitter immer nur die Zusage an die „beleidigte Leberwurst“, eine andere passende Immobilie für sie zu finden, denn: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ und „ Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“.

6 Verkaufsgründe von Privat-Immobilien – Was ist individuell zu beachten?

Der Verkauf einer privat genutzten Immobilie hat nahezu immer mit persönlichen Veränderungen der Lebenssituation zu tun. Veränderungen bringen im Vorfeld gefühlte Unsicherheiten aber in Wirklichkeit auch neue Chancen und viel neue Lebensfreude mit sich. Kaufentscheidungen beruhen neben rationalen Kriterien meist auf gutem „Bauchgefühl“. Das wollen wir bei Kaufinteressenten wecken und müssen als Basis die Verkaufsgründe der bisherigen Eigentümer kennen. 

1 Die Immobilie ist zu groß geworden

Der Klassiker – Die Kinder sind aus dem Haus und deren Zimmer stehen leer. Alles ist zu groß geworden. Der große Garten macht mehr Mühe als Freude. Aber am Haus hängen viele schöne Erinnerungen. Genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen nochmal ein neues Leben anzufangen und sich zu verkleinern. Ballast abwerfen und sich nochmal auf einen Neuanfang freuen ist angesagt. „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“. Sie sind emotional stark mit Ihrem bisherigen Zuhause verbunden. Achten Sie bei einem anstehenden Verkauf darauf, dass Sie einen Profi einschalten, da Sie emotional noch zu stark an Ihrem geliebten Haus hängen. Der Makler kann Sie bei dem Entscheidungsprozess unterstützen.

2 Familienplanung steht an – Raus aus der Wohnung und rein ins Eigenheim

Junge Paare mit Kinderwunsch und Immobilienbesitztrennen sich leichter von der ersten Wohnung, wenn sie zu klein wird. Wohnungen sind zurzeit sehr begehrt bei jungen Leuten, die von Zuhause ausziehen und die ersten Schritte der Eigenständigkeit austesten und erleben wollen. Vielleicht passt die Wohnung ja auch für einen älteren Käufer, der sich verkleinern will ganz genau. Voraussetzung ist hier meist Ebenerdigkeit oder Fahrstuhl.  Aktuell ist Verkäufermarkt – unser Tipp: sprechen Sie einen Makler an, dass Sie ein Haus suchen und eine Wohnung zu veräußern haben, ggf. finden Sie so bei dem Makler das passende Haus, da dieser natürlich auch sehr gerne Ihre Wohnung veräußern würde. So erhalten Sie ggf. eine Immobilie an die Sie sonst nur sehr schwer rankommen würden.

3 Immobilie geerbt – Kasse machen

Erbengemeinschaften die sich zum Verkauf entschließen müssen sich einig sein, was sie wollen und wie mit der Erb-Immobilie verfahren werden soll. Als unabhängige Makler bringen wir alle an einen Tisch und alle Interessen unter einen Hut. Als neutrale Vermittler können wir auch zerstrittene Familienmitglieder wieder zusammenführen und den bestmöglichen Preis für alle herausholen.

4 Wir trennen uns 

Das dürfen Kaufinteressenten nicht merken. Ein gutes Bauchgefühl ist für die Entscheidung zum Kauf einer neuen Immobilie der entscheidende Faktor. Die ersten Sekunden einer Besichtigung sind entscheidend. Wenn offensichtlich in den Örtlichkeiten gestritten wurde, liegt ein schlechtes Omen in der Luft, das Kaufinteressenten nicht spüren dürfen. Ein neutraler Makler, der zwischen beiden „Trennungswilligen“ vermittelt ist oft Gold wert und erzielt bessere Verkaufs-Preise zur Zufriedenheit von beiden.

5 Ein neuer Job in einer neuen Stadt steht an

Ein Immobilienverkauf dauert heute durchschnittlich 3 bis 6 Monate. Also ist es wichtig frühzeitig mit dem Verkauf anzufangen, damit alles synchron läuft. In Zeiten der Neuorientierung haben Sie meist nicht die Zeit und den Kopf sich auch noch um den Verkauf der Immobilie zu kümmern. Professionelle Maklerhilfe ist auch hier willkommen. 

6 Die Bank macht Druck

Wenn die Töpfe leer sind, entsteht oft Stress und Panik. Ruhe bewahren ist jetzt die erste Ansage, denn ein Verkauf am freien Markt ist meist besser als sich auf die Daumenschrauben von Banken einzulassen, die Ihr Eigentum nur schnellstmöglich verwerten wollen, ohne Rücksicht auf mögliche bessere Verkaufserlöse. Banken- und Bausparkassen Makler sind jetzt eine denkbar schlechte Alternative. Hier stehen andere Interessen im Vordergrund, die sich nicht mit den Ihren decken. Auch diese Situation spricht für einen unabhängigen Makler, der in Ihrem Sinne handelt.  

Darüber hinaus gibt es noch viele, viele individuelle Gründe, warum Immobilien verkauft werden, z.B. Spekulation oder die aktuellen hohen Preise. Bei uns erhalten Sie in jedem dieser Fälle immer eine kostenlose und unverbindliche Marktwerteinschätzung Ihrer Immobilie unter: www.unser-immobilienwert.de

Wir freuen uns auf Sie!