Wieviel Geld bekomme ich für meine Immobilie?

Das ist der erste Gedanke, der einem durch den Kopf geht, wenn man mit dem Gedanken spielt, seine Immobilie eventuell zu verkaufen und einen neuen Lebensabschnitt ins Auge fasst.  

Es gibt fundierte Bewertungsmethoden. – Wir checken alle und ziehen dann unser Profi-Fazit.  

Um zu einem realistisch erzielbaren Verkaufspreis-Angebot zu gelangen, gibt es 4 Herangehensweisen, die wir immer von Fall zu Fall berücksichtigen und analysieren.

Vorweg: Wer seine Immobilie zu Mondpreisen anbietet wartet meist unendlich lange auf einen Käufer und „verbrennt“ sein Objekt am Markt. Unzählige Privatanbieter warten auf den Dummen der aufsteht und zuschlägt. Aktuelle Kaufinteressenten merken derartige „Ladenhüter“ und meiden diese. Nun zum Thema: Wie kann man Immobilien bewerten?

1. Sachwert-Verfahren

Das Sachwertverfahren berücksichtigt, wie der Name schon sagt, die Sachwerte der Immobilie. Und die setzen sich zusammen aus dem Bodenwert und dem Wert des aufstehenden Gebäudes.

  • Bodenwert

Bodenrichtwerte werden in regelmäßigen Abständen von den Gutachterausschüssen ermittelt und dokumentiert. Dabei handelt es sich aber um Vergangenheitsdaten, die einen ersten groben Anhaltspunkt geben.

  • Gebäudewert

Der Gebäudewert setzt sich zusammen aus den Erstellungskosten abzüglich der Abnutzung. (Abschreibung über die Nutzungsdauer). Wir nennen das „Abwohnen“. Sinnvolle Renovierungen und Investitionen erhöhen natürlich den Gebäudewert.

2. Vergleichswert-Verfahren

Hier analysieren wir die Angebotspreise von vergleichbaren Immobilien aus dem aktuellen Angebot im Internet und in Print Medien. Hier steht uns tagesaktuelles und bis weit in die Vergangenheit reichendes Datenmaterial aus ganz Norddeutschland zur Verfügung. Wir können auf Knopfdruck bis auf Stadtteilbasis (z.B. Lübeck-St.Jürgen, Scharbeutz-Klingberg, Kiel-Elmschenhagen, Bremen-Lesum oder Hamburg-Lurup) und Immobilienart (EFH, ETW, Gebrauchtimmobilie, Neubau…) tagesaktuelle Marktberichte abliefern, die bei der richtigen Angebotspreis-Findung ungemein helfen. Wir haben die Online Datenbank von IMV Immobilien-Marktdaten-Vertriebs GmbH abonniert und analysieren auch für Ihre speziellen Fragestellungen gern den Markt.  

3. Ertragswert-Verfahren

Nach diesem Verfahren bewerten wir Objekte, bei denen es rein auf die Zahlen ankommt und darauf, wieviel Rendite mit dem eingesetzten Kapital erwirtschaftet wird. Das trifft auf vermietete Wohnungen und gewerblich genutzte Objekte zu.  

4. Beleihungswert für die Bank

Egal ob Sachwert-Verfahren, Vergleichswert-Verfahren oder Ertragswert-Verfahren – Banken denken immer anders, und zwar nicht in Chancen, sondern immer in Risiken.  Banken haben immer nur im Sinn die gewährten Kredite ganz sicher und sofort ohne Risiko wieder zurück zu bekommen. Daher wird immer vom Schlimmsten ausgegangen, also das die Immobilie am Markt schnellstens und auch unter Wert verramscht werden kann. Beleihungswerte liegen daher meist deutlich unter dem echten Marktwert einer Immobilie.   

5. Exkurs: Begehrlichkeits-Wert

Wer eine Immobilie allein aus wirtschaftlichen Gründen kaufen möchte, ohne dass Emotionen daran hängen darf bitte nur die Punkte 1 bis 4 berücksichtigen und seinen ganz persönlichen Bewertungsmix daraus ableiten.  

6. Exkurs: Gutachter

Hier gibt es viele Akteure, die Ihnen begegnen können. Von Banken beauftragte Gutachter sollen nur den Beleihungswert feststellen. Bausachverständige prüfen auf eventuelle Mängel oder Vorschäden, Architekten und andere Sachverständige sehen Ihre Immobilie wieder durch eine andere Brille.  

7. Marktwert

Alle genannten Bewertungsmetoden haben ihren Sinn, doch sie helfen nur bedingt weiter. Zur optimalen Angebotspreisfindung nutzen wir alle sinnvollen Verfahren und erarbeiten eine Angebotspreis Strategie. Denn letztendlich ist keine Wertermittlung entscheidend für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie, sondern immer nur wieviel ein Kaufinteressent bereit ist für Ihre individuelle Immobilie auszugeben und auf den Tisch des Herrn zu legen.  Bei Wohnimmobilien zur Selbstnutzung spielt dabei Begehrlichkeit und gutes Bauchgefühl eine entscheidende Rolle.

8. Fazit:

Eine kostenlose Marktwerteinschätzung bieten viele andere Makler auch. Auf die Qualität kommt es an. Vom Familienunternehmen Möllerherm Immobilien bekommen Sie eine fachmännische Aufarbeitung ihres Immobilienwertes nach einer gemeinsamen Erstbesichtigung Ihres Objektes. Und das kostenfrei. Vergleichen Sie und Sie werden feststellen, das Möllerherm Immobilien erste Wahl ist. Referenzen gibt es unter www.moellerherm-immobilien.de und www.maklererfahrung.de

Kostenfrei telefonieren können Sie mit uns unter 0800-7716100.

Die Geschichte von der beleidigten Leberwurst. Kopfkino an.

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel,

Sie kommt und geht von einem zum andern.

Sie nimmt uns alles, doch sie gibt auch viel zu viel.

Die Liebe ist ein seltsames Spiel.“

Die US-amerikanische Pop- und Schlagersängerin Connie Francis veröffentlichte 1964 diesen Evergreen. Seit Menschengedenken beherrschen Emotionen unser Leben, nicht nur in Sachen Lebenspartnerschaften mit anderen Menschen.

Auch Wohn-Immobilien sind uns lieb und teuer. Wir nennen sie liebevoll „Zuhause“.

Als Makler sind wir eine Art Heiratsvermittler oder auf Neudeutsch „Dating-Agentur“, die verkaufswillige Immobilienbesitzer (Brauteltern), deren Emotionen an der Immobilie hängen, mit Kaufinteressenten zusammen bringen. Wenn es bei der ersten Besichtigung des „Neuen Zuhauses“ gleich „klick“ macht und sich ein positives Bauchgefühl einstellt, ist es oft um die Interessenten geschehen.

Da lassen den/die gerade besichtigt hat, die Emotionen nicht mehr los und es entsteht oft ein Gefühl von „haben wollen“. Da wird dann der Lebenspartner überzeugt und/oder die Bank eingeschaltet, um den Plan des Immobilienkaufes genau dieser Immobilie zu realisieren und seine Träume zu verwirklichen. Man nennt das wohl Liebe auf den ersten Blick.

Schwierig wird es, wenn sich gleichzeitig mehrere Kaufinteressenten in die gleiche „Braut“ verlieben. Da die Immobilie selber ja nicht entscheiden kann, wer sie bekommt, liegt es nun an der Entscheidung der „Brauteltern“, also der heutigen Besitzer der Immobilie, für welchen Interessenten sie sich entscheiden. Da kann dann der neue Liebhaber entweder noch ein „Kamel“ als Mitgift mehr bieten oder wenn das ausgereizt ist, auf die Gunst der heutigen Besitzer (Brauteltern) hoffen, in welche guten Hände sie ihr heutiges Zuhause legen wollen.

Aktuell hatten wir als Makler wieder so eine Situation, wo zwei Bewerber ein und die gleiche Immobilie kaufen wollten. Was soll man da als Vermittler machen? Die Braut fragen geht nicht. Also Brauteltern entscheiden lassen. Genau das haben wir getan und mit der Entscheidung der Eigentümer für einen von beiden den Einen glücklich gemacht und einen anderen gekränkten, beleidigten und verärgerten Bewerber zurückgelassen. Der ganze Unmut des verschmähten Liebhabers hat sich dann über uns ergossen, ohne dass wir als bloße Vermittler etwas dafür können.

Aber wir wollen neutral bleiben. Da bleibt für uns als Makler/Heiratsvermitter immer nur die Zusage an die „beleidigte Leberwurst“, eine andere passende Immobilie für sie zu finden, denn: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ und „ Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“.

6 Verkaufsgründe von Privat-Immobilien – Was ist individuell zu beachten?

Der Verkauf einer privat genutzten Immobilie hat nahezu immer mit persönlichen Veränderungen der Lebenssituation zu tun. Veränderungen bringen im Vorfeld gefühlte Unsicherheiten aber in Wirklichkeit auch neue Chancen und viel neue Lebensfreude mit sich. Kaufentscheidungen beruhen neben rationalen Kriterien meist auf gutem „Bauchgefühl“. Das wollen wir bei Kaufinteressenten wecken und müssen als Basis die Verkaufsgründe der bisherigen Eigentümer kennen. 

1 Die Immobilie ist zu groß geworden

Der Klassiker – Die Kinder sind aus dem Haus und deren Zimmer stehen leer. Alles ist zu groß geworden. Der große Garten macht mehr Mühe als Freude. Aber am Haus hängen viele schöne Erinnerungen. Genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen nochmal ein neues Leben anzufangen und sich zu verkleinern. Ballast abwerfen und sich nochmal auf einen Neuanfang freuen ist angesagt. „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“. Sie sind emotional stark mit Ihrem bisherigen Zuhause verbunden. Achten Sie bei einem anstehenden Verkauf darauf, dass Sie einen Profi einschalten, da Sie emotional noch zu stark an Ihrem geliebten Haus hängen. Der Makler kann Sie bei dem Entscheidungsprozess unterstützen.

2 Familienplanung steht an – Raus aus der Wohnung und rein ins Eigenheim

Junge Paare mit Kinderwunsch und Immobilienbesitztrennen sich leichter von der ersten Wohnung, wenn sie zu klein wird. Wohnungen sind zurzeit sehr begehrt bei jungen Leuten, die von Zuhause ausziehen und die ersten Schritte der Eigenständigkeit austesten und erleben wollen. Vielleicht passt die Wohnung ja auch für einen älteren Käufer, der sich verkleinern will ganz genau. Voraussetzung ist hier meist Ebenerdigkeit oder Fahrstuhl.  Aktuell ist Verkäufermarkt – unser Tipp: sprechen Sie einen Makler an, dass Sie ein Haus suchen und eine Wohnung zu veräußern haben, ggf. finden Sie so bei dem Makler das passende Haus, da dieser natürlich auch sehr gerne Ihre Wohnung veräußern würde. So erhalten Sie ggf. eine Immobilie an die Sie sonst nur sehr schwer rankommen würden.

3 Immobilie geerbt – Kasse machen

Erbengemeinschaften die sich zum Verkauf entschließen müssen sich einig sein, was sie wollen und wie mit der Erb-Immobilie verfahren werden soll. Als unabhängige Makler bringen wir alle an einen Tisch und alle Interessen unter einen Hut. Als neutrale Vermittler können wir auch zerstrittene Familienmitglieder wieder zusammenführen und den bestmöglichen Preis für alle herausholen.

4 Wir trennen uns 

Das dürfen Kaufinteressenten nicht merken. Ein gutes Bauchgefühl ist für die Entscheidung zum Kauf einer neuen Immobilie der entscheidende Faktor. Die ersten Sekunden einer Besichtigung sind entscheidend. Wenn offensichtlich in den Örtlichkeiten gestritten wurde, liegt ein schlechtes Omen in der Luft, das Kaufinteressenten nicht spüren dürfen. Ein neutraler Makler, der zwischen beiden „Trennungswilligen“ vermittelt ist oft Gold wert und erzielt bessere Verkaufs-Preise zur Zufriedenheit von beiden.

5 Ein neuer Job in einer neuen Stadt steht an

Ein Immobilienverkauf dauert heute durchschnittlich 3 bis 6 Monate. Also ist es wichtig frühzeitig mit dem Verkauf anzufangen, damit alles synchron läuft. In Zeiten der Neuorientierung haben Sie meist nicht die Zeit und den Kopf sich auch noch um den Verkauf der Immobilie zu kümmern. Professionelle Maklerhilfe ist auch hier willkommen. 

6 Die Bank macht Druck

Wenn die Töpfe leer sind, entsteht oft Stress und Panik. Ruhe bewahren ist jetzt die erste Ansage, denn ein Verkauf am freien Markt ist meist besser als sich auf die Daumenschrauben von Banken einzulassen, die Ihr Eigentum nur schnellstmöglich verwerten wollen, ohne Rücksicht auf mögliche bessere Verkaufserlöse. Banken- und Bausparkassen Makler sind jetzt eine denkbar schlechte Alternative. Hier stehen andere Interessen im Vordergrund, die sich nicht mit den Ihren decken. Auch diese Situation spricht für einen unabhängigen Makler, der in Ihrem Sinne handelt.  

Darüber hinaus gibt es noch viele, viele individuelle Gründe, warum Immobilien verkauft werden, z.B. Spekulation oder die aktuellen hohen Preise. Bei uns erhalten Sie in jedem dieser Fälle immer eine kostenlose und unverbindliche Marktwerteinschätzung Ihrer Immobilie unter: www.unser-immobilienwert.de

Wir freuen uns auf Sie!

Viele Köche verderben den Brei

10 alte Redewendungen – Auch heute noch für Immobilienbesitzer aktuell

1. Viele Köche verderben den Brei

Wenn mehrere drittklassige Köche zusammen ein schmackhaftes Gericht zubereiten sollen, entsteht daraus in den meisten Fällen kein Festmahl.
Ähnlich ist es, wenn Immobilienverkäufer mehrere Makler gleichzeitig beschäftigen und das Objekt mehrmals im Netz angeboten wird, womöglich noch mit unterschiedlichen Preisen oder Objektangaben. Das verunsichert Kaufinteressenten. Besser ist es, sich auf einen einzigen „Sternekoch“ im Maklergeschäft zu verlassen, der ein „Gourmetangebot“ zaubert, nach dem sich alle Interessenten die Finger lecken.

2. Alle Register ziehen

Diese Redewendung stammt nicht aus der Bürokratie sondern aus der Welt der Musik. Je mehr Register ein Organist zieht, desto voluminöser wird der Klang.

Das gilt auch bei der Vermarktung von Immobilien Wir setzen alle passenden Instrumente ein (online und offline), die zum schnellen und zufriedenstellenden Verkaufsergebnis führen.

3. Auf einen grünen Zweig kommen

Verkäufer von Häusern und Grundstücken übergaben früher einen immergrünen Zweig, z.B. aus Buchsbaum, an die neuen Bewohner, damit gute Geister mit in das neue Haus einziehen konnten. Wer sich kein Haus leisten konnte, kam nie auf einen grünen Zweig.

Betongold war also immer schon ein begehrter Vermögensbestandteil. Damals wie heute war und ist es erstrebenswert krisensicheren Immobilienbesitz zu haben.

4. Den Bock zum Gärtner machen

Wer einen ungeeigneten „Ziegenbock“ für Gartenarbeiten einsetzt, läuft Gefahr, dass der alles zertrampelt und auch noch die Wurzeln der Pflanzen aus der Erde reißt.

Das gilt im übertragenen Sinne auch für die Maklerwahl. Um die Aussicht zu wahren, den bestmöglichen Preis zu erzielen, sollten Sie einen Fachmann mit fundierter Erfahrung und guten Referenzen wählen.

5. Jemandem Honig ums Maul schmieren

Diese Redewendung stammt aus der Zirkuswelt. Früher wurde bei der Bären-Dressur den Tieren als Belohnung Honig ums Maul geschmiert, um sie gefügig zu machen.

Im Immobiliengeschäft machen das einige Maklerkollegen heute noch ähnlich, wenn sie unrealistische Mondpreise versprechen, mit denen sich Verkaufswillige nur zu gerne an der Nase herumführen lassen. Diese Makler machen das nur, um erst mal den Auftrag zu bekommen. Später kommt dann die Ernüchterung, wenn doch kein „Dummer aufsteht“, der den überhöhten Preis bezahlen möchte.

6. Schuster bleib bei deinen Leisten

Ein Leisten ist das Modell eines Fußes und damit eine Modellvorlage für Schuhe, mit der die handwerklichen Schuster das Leder in die gewünschte Form brachten. Damit kannten sich diese Handwerker bestens aus. Von allen fremden Gewerken, von denen Sie keine Kenntnisse besaßen, ließen sie die Finger.

Auch das qualifizierte Maklergeschäft erfordert  vielfältige Fachkenntnisse, von denen Quereinsteiger oder Laien besser die Finger lassen sollten, damit nachher der Schuh nicht drückt.

7. Sich auftakeln

Die Redensart kommt aus der Seemannssprache des 18. Jahrhunderts. Vor dem Auslaufen der Segelschiffe wurde die gesamte Ausrüstung gecheckt und alles auf Vollständigkeit grprüft.

Bevor wir als Makler ein neues Immobilienangebot an den Markt bringen, takeln wir es ebenfalls auf. Wir besorgen und sichten vorher dem Start der Vermarktung alle baurechtlichen und amtlichen Unterlagen. Dann wird „die Braut hübsch gemacht“. Home Staging, tolle Profi Fotos, Drohnenflug, 360 Grad Rundgänge, Postproduction …und dann  ab auf den Laufsteg mit einem 24-seitigen Magazin-Exposé für die Online Portale und den Print-Versand.

8. Etwas auf der hohen Kante haben

Früher hatten heiratsfähige junge Damen Holztruhen, in denen die Aussteuer für eine spätere Hochzeit gesammelt wurde (Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche etc.) Oben rechts unter dem Deckel befand sich ein Geheimfach mit Klappdeckel, in dem das ersparte Geld für die Mitgift aufbewahrt wurde.

Heute ist eher die sichere Verwahrung von Kapital für das Alter das Thema und wie man am besten sein Geld nach einem erfolgreichen Immobilienverkauf anlegt, getreu dem Werbespruch:  „ Damit Sie  auch morgen noch herzhaft zubeißen können“. Eine Möglichkeit ist „Entsparen“, Geld ausgeben und etwas vom Leben genießen.  Überlegen Sie mal, ob es wirklich sinnvoll ist, nach dem Verkauf des eigenen Hauses eine Eigentumswohnung zu kaufen oder ob es nicht besser ist, in eine Mietwohnung umzuziehen und den Rest des Kapitals zu verleben. Vorsicht ist im Alter in jedem Fall vor windigen Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditeversprechen geboten. Sichern Sie was Sie haben und leben Sie hier und jetzt. Ob Ihre Erben Ihnen Ihre Sparsamkeit danken ist ungewiss und der reichste Mann oder die reichste Frau auf dem Friedhof wollen Sie ja auch nicht werden.

9. Torschlusspanik

Im Mittelalter wurden nach Anbruch der Dunkelheit die Stadttore geschlossen. Alle, die bis dahin nicht in die schützenden Stadtmauern zurückkehrten,  waren den Gefahren von „Außen“ in Form von  Räubern, Kälte und wilden Tieren ausgesetzt. Die Angst, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen gibt es auch noch heute und steckt tief in uns.

Immobilien sollte man zum richtigen Zeitpunkt kaufen und auch wieder verkaufen. Junge Familien mit Kindern kaufen große Häuser mit Garten. „Best Ager“, also angehende Großeltern mit viel zu viel Platz und zu großem Garten sollten ihr Haus besser verkaufen und Platz machen für die nächste Generation. Verpassen Sie den Zeitpunkt nicht bis die Tore schließen. Verkaufen Sie jetzt und wechseln Sie in ein neues Zuhause, das in Ihre aktuelle Lebenssituation passt. Ein Umzug bringt völlig neue Glücksgefühle. „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben…“

10. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Die Bauern mussten sich im Mittelalter an den Mühlen anstellen, um ihr Getreide gemahlen zu bekommen. Wer zuerst da war, hat sein Mehl als erster zurückbekommen.

Auch heute noch ist es bei uns als Familien-Makler üblich, dass derjenige Interessent, der als erster seine Kaufabsicht erklärt hat und dessen Finanzierung geregelt ist, in unserer Empfehlung dem Auftraggeber gegenüber Vorrang vor den nachfolgenden Interessenten hat. Letztendlich treffen wir als Makler keine Entscheidung darüber, an wen verkauft oder vermietet wird. Das ist immer Sache des Verkäufers oder Vermieters.

Was brauchen erfolgreiche Immobilienmakler? 10 Tipps vom Profi…

Immobilienmakler sein und reich werden, das ist der Traum von Vielen, aber die Wahrheit ist oft eine Andere. Es braucht definitiv andere Fertigkeiten im Immobilienvertrieb als es sich Viele vorstellen. Ein guter Immobilienmakler muss unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen. Insbesondere fällt es vielen schwer empathisch und gleichzeitig fokussiert zu sein. Zu verkniffen an die Aufgaben heranzugehen ist gar nicht gut und Gefühle allein bringen auch kein Geschäft. Hier die 10 Tipps wie Sie als Makler erfolgreich sind:

1 Fleiß schlägt Talent

Peter Schürrer sagte mal in einem hervorragenden Vortrag, dass es vier Dinge gibt die ein Makler braucht: Fleiß, Fleiß, Fleiß und Talent. Es steht also 3:1 für Fleiß, ein eindeutiges Ergebnis. Es wird oft unterschätzt welcher Aufwand hinter dem Aufbau einer persönlichen vertrauensvollen Beziehung mit einem Verkäufer steckt. Dabei ist es auch wichtig genau zu sein.

2 Empathie ist die Kunst des Makelns

Vielleicht sind Frauen ja die besseren Makler, wer weiß? Bestimmt fällt es uns Männern schwerer sich in die Gefühle des Gegenübers hineinzuversetzen. Beim Makeln ist dies ein eminent wichtiger Teil und wird oft nicht hoch genug geschätzt. Der Verkauf ist einer der emotionalsten Situation eines Menschen. Da braucht es jemand mit Taktgefühl an der Seite.

3 Die Makler-Welt wird digital

Die Anwendung letzter Technologien ist entscheidend. Neben der Fototechnik ist auch die CRM-Software Schlüssel zum Erfolg. Wir haben z.B. unser CRM System individuell auf unsere Prozessabläufe im Unternehmen angepasst. Onoffice ist dafür eine sehr empfehlenswerte Software-Lösung.

4 Fokussierung auf die wichtigen Dinge

Auf und Abs sind normal. Es wird auch Phasen geben, wo man nicht so erfolgreich ist. Dabei ist es wichtig die richtigen Kennzahlen im Auge zu behalten. D.h. man sollte nicht nur auf die harten Kennzahlen schauen, sondern den Erfolg auch auf Basis der weichen Kennzahlen beobachten. Ein Kennzahlen-System hilft dabei einen guten Überblick zu behalten.

5 Ich muss mich neu erfinden, jeden Tag.

Die DNA des Maklers ist davon geprägt, sich jeden Tag aufs Neue vorzubereiten, nämlich auf eine Überraschung. Dies ist auch gut so. Wenn Sie diesen Teil bestehen, dann bestehen Sie auch den Rest: Morgens aufstehen, sich aufzurappeln und auf neue Kunden zuzugehen, das ist die DNA, die jeder Makler haben sollte. Haben Sie den Drive?

6 Makeln ist Teamwork

Der Beruf ist aufgegliedert in unterschiedlichste Bereiche mit den verschiedensten Anforderungen. Der Makler sollte sich auf den Vertrieb konzentrieren. Und auch da sind weitere Kollegen wichtig zum gemeinsamen Austausch. Dies erhöht die Lernkurve und macht Sie noch erfolgreicher.

7 Präsentation ist alles

Ob Immobilienvideos auf dem YouTube-Kanal, animierte Magazin-Exposés oder virtuelle Rundgänge, die Objekt-Präsentation ist wichtig. Beim Termin Vorort geht es darum den Kunden im direkten Wettbewerb mit den Kollegen auch emotional mit einem hervorragenden Produkt zu begeistern.

8 Teil einer starken Marke sein

Im Maklergeschäft brauchen Sie eine starke Marke die sich einprägt und unverwechselbar ist. Sie sind bekannt, gut bewertet, in den wichtigsten Portalen, verfügt über eine hohe Weiterempfehlungsrate, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

9 Soziale Medien, SEO & Adwords statt Zeitung

Warum lesen Sie diesen Artikel und wo lesen Sie ihn? Wahrscheinlich wegen einer oder mehrerer der ersten drei Schlagworte dieser Überschrift. Zeitung ist out, und das gilt auch für Makler.

10 Vorbereitet auf das Bestellerprinzip sein

Leider muss es der Aktualität halber erwähnt sein. Das Bestellerprinzip wird wohl kommen, es ist nur die Frage wann und wie. Makeln mit Innenprovision wird dann verpflichtend werden. Das Produkt wird stärker in den Vordergrund geraten. Ist ihr Service gut genug?

Wir als Möllerherm Immobilien suchen ab sofort Makler mit Berufserfahrung oder einem eigenen laufenden Betrieb zur Erweiterung neuer oder bestehender Verkaufsgebiete in Norddeutschland. Sie sind technikaffin, empathisch und leistungsorientiert. Wir bieten Ihnen den strukturierten Aufbau Ihres Verkaufsgebiets, eine einzigartige familiäre Atmosphäre und das Gefühl bei jedem Schritt beim Makeln genau das Richtige zu tun. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine WhatsApp unter 015150467537. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. Lesen Sie auch gerne mehr darüber in unserem Blog Artikel: „Wen suchen wir? Wieviel zahlen wir? Warum stehen wir morgens auf…“

Die Folgen des Bestellerprinzips und drei Maßnahmen, die Makler treffen sollten

Moellerherm-I-061Die Diskussion um das Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf hat einen langen Bart. Das Bestellerprinzip wird wohl kommen, es ist nur die Frage wann und wie. Vorweg sei gesagt, auf die Fehler der Politik hinzuweisen will ich an dieser Stelle vermeiden, auch wenn dies nicht einfach sein wird. Ich bin Ökonom und mich interessieren Ursache und Effekt, Folge und Maßnahme. Beschwert wurde sich schon genug. Gehen wir also einmal davon aus, dass das Bestellerprinzip jetzt auch für den Verkauf käme. Was wären dann die Folgen und was können wir als Makler tun, um uns auf diese Folgen einzustellen?
Von vornherein möchte ich klarstellen, dass es ökonomisch gesehen egal ist, wer den Makler bezahlt, da wenn wir einen vollkommenen Markt annehmen mit vollständiger Informationstransparenz, die Provision des Maklers am Schluss immer vom Marktwert der Immobilie abgezogen wird.

Da es aber keine vollkommenen Märkte gibt, ist es durchaus möglich zu argumentieren, dass gute Makler zu einer besseren Informationstransparenz führen, welche den Kaufpreis erhöhen. Es gibt also aus ökonomischer Sicht einen Grund, dass der Makler existiert, wie es auch aus ökonomischer Sicht einen Grund gibt, warum es den Handel an sich gibt.

Dies dem Verkäufer aber zu erklären wird durch das Bestellerprinzip deutlich erschwert, da dieser jetzt das Gefühl bekommt, dass er den Makler zahlen müsste, obwohl er dies längst schon tut. Die Politik ist sich dem ja wohl bewusst, aber buhlt mit dem Makler-Bashing um Wählerstimmen. Dass der Käufer entlastet wird, ist eine Farce.
Was wären aber nun wirklich die Folgen des Bestellerprinzips?

Folge 1: Die Immobilienpreise werden nicht sinken.
Die Immobilienpreise werden nicht sinken, da private Verkäufer versuchen werden die Provision des Maklers selber zu verdienen. Käufer werden nicht entlastet.

Folge 2: Die Nachfrage nach Maklern sinkt.
Aufgrund des Bestellerprinzips wird zunächst die Nachfrage nach der Maklerdienstleistungen weniger werden. Es werden mehr Verkäufer alleine den Verkauf versuchen, um vordergründig die Kosten des Maklers zu meiden.

Folge 3: Der Preiskampf der Makler wird zunehmen.
Aufgrund der sinkenden Nachfrage und der höheren Preissensibilität des Verkäufers werden die Makler versuchen über den Preis die verlorenen Kunden wieder zu gewinnen.

Folge 4: Das Leistungsangebot der Makler wird steigen.
Aufgrund des erhöhten Wettbewerbs werden die Verkäufer noch stärker die Service-Leistungen des Maklers vergleichen. Die Makler werden sich noch mehr um Anwendung neuer Technologien bemühen, um dem Verkäufer bessere Argumente zu präsentieren.

Folge 5: Makler mit hohen Fixkosten werden unter Druck geraten.
Besonders Makler, die sich auf wenige Geschäfte im Jahr spezialisiert haben, werden ggf. unter Druck geraten. Auch große Makler mit hohen Fixkosten werden unter der Umstellung leiden.

Folge 6: Es wird eine Bereinigung des Markts geben hinsichtlich der Maklerqualität.
Nachweismakler und Knipsermakler werden den Markt zwangsläufig verlassen müssen, wenn Sie ihr Geschäftsmodell nicht anpassen.

Welche Maßnahmen lassen sich aus diesen Folgen herleiten?

Maßnahme 1: Digitalisierung der Makler-Prozesse
Es ist äußerst notwendig geworden sich der Automatisierung der Prozesse zu widmen. Wenn ein Computer die Arbeit des Maklers übernehmen kann, spart sich dieser Zeit und kann anderweitig am Kunden aktiv agieren.

Maßnahme 2: Anpassung des Jobprofils des Maklers
Derzeit ist der Makler ein Überall-Problemlöser. In der Zukunft wird sich dies ein effizient arbeitender Makler nicht mehr erlauben können. Die Anzahl der Immobilienverkäufe muss beim Makler deutlich höher werden, um den geringeren Gewinn auszugleichen. Zudem ist es wichtig, dass sich der Makler neben dem Immobilienverkauf dann noch weitere Verdienstmöglichkeiten erarbeitet.

Maßnahme 3: Kostenstruktur des Makler-Unternehmens jetzt schon flexibel gestalten
Etablierte Unternehmen verschlafen immer wieder Trends. Es wird sicherlich nicht einfach, aber vielleicht sind dies die letzten goldenen Monate. Warum soll man nicht jetzt schon versuchen seine fixe und variable Kostenstruktur vorzubereiten auf etwaige Nachfrageeinbrüche.

Mein Fazit
Gewinner:
1 Der Verkäufer würde durch einen entstehenden Preiskampf der Makler deutlich als Gewinner herausgehen.
2 Auch gut aufgestellte Makler können von der Marktbereinigung profitieren und ihr Produkt besser am Markt platzieren.

Verlierer:
1 Die Käufer werden vorr. nicht entlastet werden, da der Wert der Immobilie ökonomisch gesehen nicht veränderbar ist.
2 Für einen Großteil der derzeit ca. 33.000 angemeldeten Makler wird der Job wohl nicht mehr so attraktiv sein, sei es hinsichtlich der Aufgaben als auch hinsichtlich der Bezahlung.

Wenn ich mir die Effekte anschaue, macht aus makroökonomischer Sicht das Bestellerprinzip durchaus Sinn. Was aber keinen Sinn machen würde, wäre eine Deckelung der Provision. Dies würde einen Eingriff der Politik in einen funktionierenden Markt bedeuten ohne Grund. Das Bestellerprinzip würde schon ausreichend zu einer gewünschten Bereinigung des Markts führen.

Ich persönlich, mal alle ökonomischen Ansätze über Bord, wünsche mir sogar das Bestellerprinzip, da ich von der Qualität unserer Dienstleistung überzeugt bin und durch das Bestellerprinzip auf eine Bereinigung des Marktes von den schwarzen Schafen hoffe. Wir haben äußerst gute Erfahrungen gemacht beim Verkauf mit Innenprovision (aktuell ca. 70% der verkauften Immobilien) und sehen uns gut vorbereitet für ein kommendes Bestellerprinzip.

Habt Ihr Fragen, Kommentare oder Anregungen, dann schreibt einfach oder kommentiert den Artikel. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

Möllerherm ist wieder Focus Top Makler 2018…

https://www.moellerherm-immobilien.de/maklererfahrung/wp-content/uploads/2018/04/92728540-0d2a-4365-93e7-a39fbda51198.jpg

Wir fühlen uns sehr geehrt nach 2017 dieses Jahr wieder als Focus Top Makler ausgezeichnet worden zu sein.

2017 ist für uns ein ereignisreiches Jahr gewesen:

– Wir sind Anfang 2017 in Bremen mit einem neuen Büro gestartet und Ende 2017 in Hamburg.

– Wir haben letztes Jahr 7 neue exzellente Mitarbeiter eingestellt.

– Unser neues großes Ladenlokal in Lübeck in der Fackenburger Allee wurde in Betrieb genommen und wir richten gerade unser neues Ladenlokal in Scharbeutz ein.

Während des Wachstums ist es jetzt an der Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen, insbesondere an unsere tollen Mitarbeiter, die das alles in einem Jahr möglich gemacht haben.

Wir wollen uns an dieser Stelle auch bei den Kollegen für die Auszeichnung recht herzlich bedanken und versprechen, dass wir weiterhin höchsten Wert auf Ausbildung und Arbeitsqualität unserer Mitarbeiter legen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Dieses Jahr hat schon klasse begonnen und wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr mit vielen Überraschungen.

Eure Geschäftsführung (von links)

Johannes Möllerherm

Annegret Möllerherm

Dr. Marcel Hofeditz

Fakten statt Illusionen – Die Nebenkosten beim Immobilienkauf

Die Erwerbskosten einer Immobilie setzen sich zusammen aus

1. Kaufpreis

2. Kaufnebenkosten

Für die Nebenkosten müssen vom Erwerber je nach Region und Einzelsituation ca. zwischen 8% und 15% zusätzlich zum Kaufpreises eingeplant werden.

Grunderwerbssteuer

Je nach Bundesland differiert diese an das Finanzamt zu zahlende Steuer auf den Kaufpreis zwischen 3,5% und 6,5%. Hier die aktuelle Hitparade, die nach dem Ermessen der einzelnen Bundesländer festgelegt wird (Stand Februar 2018):

1. Schleswig-Holstein 6,5%

2. Nordrhein-Westfalen 6,5%

3. Saarland 6,5%

4. Brandenburg 6,5%

5. Thüringen 6,5%

6. Berlin 6,0%

7. Hessen 6,0%

8. Mecklenburg-Vorpommern 5,0%

9. Niedersachsen 5,0%

10. Bremen 5,0%

11. Rheinland-Pfalz 5,0%

12. Sachsen- Anhalt 5,0%

13. Baden-Württemberg 5,0%

14. Hamburg 4,5%

15. Sachsen 3,5%

16. Bayern 3,5%

Mindern kann man die Grunderwerbsteuer, wenn mitverkaufte Ausstattungsgegenstände (möglichst mit Kaufbeleg) aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden und das Finanzamt die realistisch angesetzten Zeitwerte anerkennt. Dazu empfiehlt sich die Aufstellung einer detaillierten Inventarliste mit Zeitwerten für z.B. Einbauküche, Kaminofen, in der Immobilie verbleibende Einrichtungsgegenstände etc.).

Notarkosten

Im BGB ist gesetzlich geregelt, dass jeder Immobilien-Kaufvertrag notariell beurkundet werden muss. Dafür fallen Notar-Gebühren und Grundbuchamts-Gebühren für eine eventuelle Gundschuldbestellung in Höhe von ca. 1,0% bis 1,8% des Kaufpreises an.

Maklerprovision

Wenn Immobilien ohne Käuferprovision angeboten werden, ist die Maklerprovision bereits im Kaufpreis einkalkuliert und wird vom Verkäufer an den Makler gezahlt. Vorteil ist hier, dass die Provision mitfinanziert werden kann. Daneben existieren regional unterschiedliche Provisionsmodelle. Da gibt es die Teilung der Provision zwischen Käufer und Verkäufer zu gleichen oder auch unterschiedlichen Anteilen, damit der Provisionssatz der dem Käufer angeboten wird (optisch) niedriger erscheint. Bei der reinen Käuferprovision zahlt der Käufer den Makler. Bei allen dieser nur rein optisch verschiedenen Entlohnungsmodelle zahlt bei realistischer Betrachtungsweise indirekt oder direkt immer der Käufer den Makler. Marktüblich sind Provisionen zwischen 5,95% und 7,14% inkl. MwSt.

Nebenkosten der Finanzierung und Gutachten

Wenn die Bank zur Finanzierung ein Wertgutachten vorgelegt bekommen möchte, fallen dafür ca. 0,2 bis 0,5% der Darlehenssumme an, welche die Banken meist in den Effektivzins für das Darlehen einrechnen. Vollgutachten von zertifizierten oder öffentlich bestellten Sachverständigen kosten zwischen 0,4% und 1,2% des Marktwertes der jeweiligen Immobilie. Bereitstellungszinsen der Banken für nicht abgerufene Darlehenverträge belaufen sich pro Monat aktuell auf ca. 0,2% bis 0,25% der Darlehenssumme.

Möllerherm Immobilien: Wen suchen wir? Wieviel zahlen wir? Und warum stehen wir morgens auf…

Der Maklerjob ist sicherlich ein Phänomen. Es gibt kaum einen Beruf, der mehr Ausbildung abverlangt, mehr Talent benötigt, mehr Hoffnung schafft und mehr enttäuscht. Es gibt kaum einen Beruf der mehr zur Öffentlichkeit nötigt, mehr Geld verspricht, mehr Unsicherheit und Risiken birgt. Es gibt kaum einen Beruf, der mehr abverlangt von deiner Persönlichkeit, deiner Ausdauer und deinem Menschenverstand.

Vielleicht ist es deswegen, dass es nur wirklich wenig gute Makler gibt, viele durchschnittliche Makler und ein paar nicht so Gute.

Makler werden kann grundsätzlich jeder, aber ein guter Makler sein, nur wenige. In kaum einer Berufsgruppe gibt es gefühlt mehr schwarze Schafe als im Maklergeschäft. Von Kaper-Makler bis Bettkanten-Makler zu Gärtner-Makler gibt es zahlreiche Subformen des Maklerdaseins. Die guten Makler sind meistens in individuell und regional aufgestellten Familien-geführten Maklerbüros zu finden. Sie sind spezialisiert auf das Vermittlungsgeschäft und prägen den Markt mit einer kundenorientierten Firmenphilosophie.

Einen guten Makler motiviert nicht der monetäre Aspekt des Berufs.

Gute Makler sind Team-Player. Sie stellen sich in den Dienst der Firma und des Teams und versuchen für das Team Tore zu schiessen. Sie wissen, dass die Provision durch gute Arbeit sowieso kommt. Erfolg ist immer eine Folgeerscheinung von guter und solider Vorleistung. Sie bringen das Team und das Unternehmen mit eigenen Ideen voran. Gute Makler sind abschlussorientiert, wissen sich aber auch den Bedürfnissen der Firma und des Markts, sprich der Kunden, anzupassen.

Gute Makler wissen Vertrauen beim Kunden (Eigentümer und Interessenten) aufzubauen. Sie bringen sich mit Ihrer Persönlichkeit voll ein. Oft entscheiden Augenblicke oder Kleinigkeiten darüber, ob du eine persönliche Beziehung mit dem Kunden auzubauen vermagst oder nicht.

Gute Makler denken zunächst an den Gegenüber und dann an sich selber. Die Provision steht oft aber diesem Denken im Weg.
Daher haben wir mit unserer Firma alle Makler fest angestellt. Wir haben das Fixum deutlich höher angesetzt als den variablen Teil. Bei uns erhalten unsere Mitarbeiter ein monatiliches Fixum und eine Provisionsvorauszahlung auf den variablen Provisionsteil. Den variablen Teil kann man durch erfolgreiche Verkäufe auffüllen. Wer mehr verkauft, kommt recht schnell über diesen Bereich hinaus. Dazu gibt es ein Handy, Laptop und ein Auto, das man sich selbst konfigurieren kann.

Der Motivationseffekt ist bei unseren Mitarbeitern deutlich zu spüren. Unsere Mitarbeiter denken stärker im Team und für die Firma als für sich selber. Das merken auch die Kunden. Wenn Sie mich fragen, erzähle ich Ihnen ganz offen, dass wir auf diese Art unsere Mitarbeiter anders und besser behandeln wollen.

Aktuell sind wir in unseren Verkaufsgebieten auf der Suche nach neuen guten Mitarbeitern, insbesondere in Kielaber auch perspektivisch in Hamburg und Bremen suchen wir Makler in Festanstellung für unseren Betrieb. Wenn ihr uns überzeugt, dann geben wir euch das nötige Know-How und die Prozesse erfolgreich makeln zu können. Wir unterstützen euch mit On-the-Job Coachings. Ihr bekommt einen Mentor aus der Geschäftsführung zugewiesen. Ihr werdet mit Webinaren, externen Schulungen und internen Workshops ausführlich geschult. Unser CRM-System ist cloud-basiert und hat eine top iPhone-App. Arbeiten von unterwegs ist also kein Problem.

Wir suchen auch Maklerbüros die sich uns anschliessen wollen oder Makler mit Erfahrung, die gerne ein Verkaufsgebiet aufbauen wollen. Zum Führen eines Maklerbüros bedarf es heutzutage über das Fach-Wissen hinaus zusätzlich auch Kenntnisse im Umgang mit modernen Technologien (Fotografie, Virtualität) und neuen Medien (SEO, Google Adwords, Lead-Maschinen, Social Media). Vielleicht ist es an der Zeit sich einen starken ganzheitlichen Partner zu suchen, der Produkte und Wissen für eine moderne Gebrauchtimmobilien-, Neubau-, und Commercialvermarktung abdeckt.

Mit unseren Büros in Norddeutschland ergeben sich Netzwerk-Vorteile. Dadurch dass wir ca. 40.000 Kunden in unserer Kartei haben, kann auch mit Kundenzuführungen oder Kapitalanlagen ggf. leichter ein passender Käufer oder Verkäufer gefunden werden. Zusätzlich ist unsere Marke in vielen Regionen auch über Schleswig-Holstein hinweg bekannt.

Was bieten wir?

Wir sind eine Prozess-orientierte Firma. Unsere wichtigsten Unternehmensabläufe haben wir in Prozessen abgebildet, die selbsterklärend sind. Unser System schult daher quasi unsere Mitarbeiter selber und besonders neue Mitarbeiter können sich ohne Hilfe recht zügig selbst einarbeiten. Das persönliche Coaching kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Wir haben einen Innendienst mit ca. 10 Mitarbeitern, d.h. der Makler kann sich bei uns um das Wichtigste kümmern, den Kunden. Den Rest (wie z.B. Exposé-Erstellung oder Telefonakquise) macht unser Innendienst. Wir haben bewährte automatische digitale und analoge Akquise-Prozesse, die ein Grundrauschen an neuen Immobilien verspricht.

Unsere Kultur ist einmalig, familiär und einfach nur geil. Spaß haben steht bei uns weit oben in jedem Büro in Nord-Deutschland. Seid Ihr Makler oder wollt gerne einer werden, könnt ihr mir gerne eine Mail an marcel.hofeditz@moellerherm-immobilien.de mit euren Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf & Anschreiben) schicken. Alternativ könnt ihr mich auch unter meiner Handynummer 0151-50467537 kontaktieren oder über Whatsapp anschreiben. Mehr zu unserer Firma findet ihr unter: www.moellerherm-immobilien.de

Ich hoffe, dass ihr diesen Artikel spannend fandet, auch wenn ggf. nicht der passende Job dabei war.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr diesen Artikel bei Facebook oder in anderen Netzwerken teilt. Vielleicht findet sich ja in eurem Netzwerk ein Bekannter, der sich für einen neuen Job interessiert.

Euer Marcel

Dr. Marcel Hofeditz ist Teil der Geschäftsführung von Möllerherm Immobilien. Er ist verantwortlich für die Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die 3 Makler-Typen: Der Netzwerker, der Einzelgänger und der Pirat

Wie man sich vorstellen kann, ist das Maklerleben auch stark vom Austausch mit den Kollegen am Markt geprägt. Nach nun 2 Jahren Maklererfahrung habe ich mal versucht die unterschiedliche Makler, die sich am Markt bewegen, in 3 Typen zu klassifizieren. Nach längerer Beobachtung konnte ich feststellen, dass über unsere Märkte hinweg in ganz Norddeutschland sich diese Typen immer wiederfinden lassen:

1 Der Netzwerker

Die Netzwerker sind die Maklerkollegen, die sich mit den anderen Kollegen auf den Austausch fokussieren. Sie wollen über die aktuellen Trends des Markts und der Technologie Bescheid wissen und diese ggf. im Unternehmen umsetzen. Sie freuen sich darüber Gemeinschaftsgeschäfte mit den anderen Kollegen zu machen und sich auf Tagungen zu treffen. Sie profitieren vom gegenseitigen Austausch und schärfen dadurch ihr Dienstleistungsangebot. Um Netzwerker zu werden muss man sich natürlich zunächst bewusst darüber sein, welchen Mehrwert man in ein Gespräch mit den gegenüber bringen kann. Bringt man keine Immobilien, kein Wissen oder keine Erfahrung mit, dann erschwert dies den Einstieg ins Netzwerken. Es kann zum Netzwerken aber auch reichen, dass man einfach ein netter Kollege ist und sich höflich und freundlich gibt im gemeinsamen Miteinander. Netzwerker legen Wert auf Auszeichnungen und Mitgliedschaften. Der finanzielle Gewinn kann aber beim Netzwerker schnell ins Hintertreffen geraten. Die Qualität des Angebots und das Wachstum des Unternehmens steht beim Netzwerker oft im Vordergrund. Netzwerker würden gerne Einzelgänger davon überzeugen Netzwerker zu werden. Netzwerker verbünden sich gegen Piraten, um diese am Markt zu isolieren.

2 Der Einzelgänger oder auch Einsiedler

Der Einzelgänger oder auch Einsiedler beschäftigt sich mit den Kollegen nur peripher. Er fürchtet sich vor der Konkurrenzanalyse, da dies ihn ja seiner Meinung nicht weiterbringt. Er konzentriert sich lieber auf sich und seine Stärken als die Kollegen oder das Drumherum zu studieren. Dabei versucht er auch nicht mit den Kollegen am Markt anzuecken. Der Einzelgänger kennt sich selbst und seinen Markt sehr genau, weiß aber nicht wie er mit diesem Wissen auf Andere zu gehen sollte. Er kann sich nicht erklären, welchen Vorteil der offene Austausch mit Kollegen über das Geschäft hat. Es erschließt sich ihm auch nicht, warum man mit Kollegen Gemeinschaftsgeschäfte machen soll, weil man dadurch ja einen Teil der Provision abgeben muss. Entweder er macht das Geschäft alleine oder gar nicht. Er legt nur Wert auf Mitgliedschaften oder Auszeichnung die ihn persönlich wirklich weiterbringen und nicht seiner Meinung nach gefälscht sind. Er missbilligt ggf. Netzwerke als reine Show. Piraten machen ihm Angst. Einzelgänger können zu Einsiedlern werden, wenn Sie ggf. nicht vorankommen. Dann zieht sich ein Einzelgänger in seinen Heimatmarkt zurück und versucht gestärkt wieder aus dem Markt nach einer Erholungszeit hervorzugehen.

3 Der Pirat

Der Pirat kapert und entert andere Kollegen am Markt. Er macht sich bewusst zum Feindbild und genießt die besondere Stellung die er dadurch inne hat. Für ihn geht es um das schnelle Geld und weniger um die nachhaltige Anerkennung am Markt die dem Netzwerker am Wichtigsten ist. Der Pirat schreckt auch vor nichts zurück. Er sucht sich die schwächsten Opfer am Markt aus und versucht die Kunden abzuwerben. Dabei bedient er sich Methoden wie die Verkäufer der Kollegen ausfindig zu machen und anzuschreiben oder anzurufen, sich auf Verkaufsveranstaltungen der Kollegen unter falschen Namen zu bewegen und seine Visitenkarten zu verteilen oder auch Objekte ohne die Zustimmung des Eigentümers am Markt anzubieten. Der Pirat wird eigentlich überwiegend als Kaper-Makler oder Nachweis-Makler aktiv. Diese Missform des Maklers gibt es leider noch allzu häufig am Markt und viele Käufer fallen auf die doppelten Inserate in den Portalen immer wieder rein. Der Pirat verabscheut Netzwerker, da diese sich gegen ihn verbünden. Nur dann fürchtet er sich davor, dass sein Ruf so leidet, dass keiner mehr bei ihm kaufen möchte.

Jeder Marktteilnehmer kann vom Piraten zum Einzelgänger, vom Einzelgänger zum Netzwerker oder auch (aber eher selten) vom Piraten zum Netzwerker wechseln. Dabei bedarf es aber oft einer starken kulturell-betrieblichen Veränderung, wie z.B. Wechsel des Geschäftsführers, aber insbesondere bedarf es viel Zeit und Aufwand, damit die Kollegen die Veränderung wahrnehmen. Ist einer der oben genanten 3 Typen erfolgreicher als der Andere? Es kommt hierbei auf die Definition des Erfolgs an. Der Pirat hat den Vorteil unberechenbar zu sein am Markt. Mit dessen Methode kann man kurzfristig mit wenig Mühen ggf. einen finanziellen Erfolg erzielen auf Kosten des eigenen Images. Der Einzelgänger kann mit seiner Askese durchaus erfolgreich sein. Auch innovative Unternehmen können sich als Einzelgänger am Markt präsentieren, da Sie ein neues Geschäftsmodell verfolgen. Der Netzwerker bietet ggf. durchaus die nachhaltigsten Erfolgschancen mit dem Risiko sich beim Netzwerken zu verzetteln.

Wenn der Blog-Artikel gefallen hat, würde ich mich natürlich über ein Teilen auf Twitter, Google+, LinkedIn oder Facebook sehr freuen. Ich empfehle auch unseren Artikel über Kaper- und Nachweis-Makler: http://www.moellerherm-immobilien.de/maklererfahrung/2017/02/23/vorsicht-vor-dem-knipser-warum-nachweismakler-ihrem-immobilienverkauf-schaden/

Viel Spaß weiterhin beim Makeln und Netzwerken,

Euer Marcel