Unsere Blog-Beiträge für Eigentümer und Interessenten von Möllerherm Immobilien auf unserem Unternehmensblog „MaklerErfahrung.de“ .

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Kann man Maklern wirklich vertrauen?

Kann man Maklern wirklich vertrauen? 10 Punkte, die wir als norddeutsche Marke Möllerherm Immobilien beitragen möchten:

 

1. Es gibt positive und negative Vorurteile für die Maklerzunft.

  • Vorurteile sind Meinungen, die sich im Kopf festgesetzt haben.
  • Ohne weiter darüber nachzudenken, ruft unser Gehirn sofort bestimmte Bilder und Erfahrungen und durch alle möglichen Medien publizierte Meldungen auf. Ganz vereinfacht kann man das auch als Stammtisch-Parolen bezeichnen.
  • Der Begriff “Fake News” ist spätestens seit Donald Trump jedem bekannt. Heute glaubt daher glücklicherweise nicht mehr jeder allem, was er als Realität vermittelt bekommt.

2. Zuerst die negativen Vorurteile zu Maklern.

  • Makler kassieren dicke Provisionen ohne wirklich etwas dafür geleistet zu haben.
  • Makler machen nur ein paar Fotos mit dem Handy, stellen die Immobilie ins Internet, führen kurz ein paar Besichtigungen durch und können dann schnell eine dicke Rechnung schreiben.
  • Die restliche Zeit des Tages brausen sie mit ihrem Cabrio durch die Gegend, um tagsüber Latte Macchiato und abends Aperol Spritz zu trinken.
  • Nur im Fernsehen bei „Mieten – Kaufen – Wohnen“ und ähnlichen Formaten ist das so, da dort übliche Makler-Klischees à la BILD-Zeitung bedient werden.

3. Was sind positive Vorurteile?

  • Wer schon einmal mit einem richtig guten Makler zu tun gehabt hat, ist sehr dankbar für die Dienstleistungen, weiß die Vorteile ganz genau zu schätzen und empfiehlt das dann auch in seinem Bekanntenkreis weiter.
  • Richtig gute Makler sind gut ausgebildete Spezialisten, die ihr Geld mehr als wert sind, denn sie holen den marktgerechten Preis für den Verkäufer heraus und schützen die Käufer vor überzogenen Kaufpreisvorstellungen von Anbietern.

4. Was macht eine echte Marke im Immobilien-Geschäft aus.

  • Eine Marke steht für gleichbleibende und konstante Qualität, auf die man sich verlassen kann. Das gilt für Konsumgüter Marken wie z.B. Lebensmittel, Autos oder Bekleidung usw. und genauso für Dienstleistungsmarken wie Banken, Reiseveranstalter, Fluggesellschaften usw. und natürlich auch für Makler.
  • Damit ist über die wirkliche Produktqualität oder die Qualität der Dienstleistungen noch nichts definiert.
  • Hier kommt immer das Vertrauen ins Spiel, das sich Marken im Laufe von Jahrzehnten oder auch Jahrhunderten aufgebaut haben.
  • Die Marke Möllerherm existiert seit 21 Jahren als Familienunternehmen und das Versprechen an die Verkäufer und Käufer „persönlich gut beraten“ wird täglich von den derzeit 47 Mitarbeitern umgesetzt.
  • Gerade wird der sanfte und noch einige Jahre andauernde Übergang von uns, Annegret und Leo Möllerherm, als Gründer auf die nächste Generation mit unserem Sohn Johannes Möllerherm und seinem besten Freund Dr. Marcel Hofeditz gelebt.
  • Wir werden uns auch in Zukunft als Marke Möllerherm deutlich von den vielen Franchise Maklern und Hybrid Maklern aus dem Internet (McMakler, Homeday etc.) durch unsere familiäre Atmosphäre und einzigartige persönliche Maklerdienstleistung unterscheiden, setzen aber gleichzeitig auch auf modernste Technologien und sind schon heute in Norddeutschland verwurzelter Vorreiter in Sachen Immobilien-Vermarktung.

Möllerherm Immobilien Geschäftsführung

5. Chancen und Risiken eines Abenteuers Privatverkauf – Do it yourself oder entscheiden Sie sich für solide Makler, die ihr Handwerk beherrschen?

  • Kaum eine Entscheidung im Leben ist so groß und von derart entscheidender Tragweite, wie der Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Kaum irgendwo anders haben Sie die Chance, so viel Geld zu erlösen oder auch zu versenken, wie hier.
  • Chancen wittern verkaufswillige Eigentümer regelmäßig dann, wenn der Entschluss zum Verkauf gerade erst ganz frisch gefallen ist. Voller Selbstvertrauen gibt man sich der Illusion hin, das alles selbst zu können, was ein guter Makler leistet und schnell mal eben die Maklerprovision zusätzlich zum eigentlichen Verkaufspreis in die Tasche stecken zu können. Wer das Klischee des Maklers aus Doku-Soaps, Fake News in Social Media und Fernseh-Formaten wie z.B. „Mieten – kaufen – wohnen“ vor Augen hat, gibt sich auf den ersten Blick sehr schnell der Illusion hin, dass alles ganz einfach ist. Das machen oft auch Leute, die sonst wegen anderer Dinge mit wesentlich geringerer finanzieller Tragweite sofort fachkundige Spezialisten einschalten. Denken Sie an Probleme mit dem Autoverkauf, Vergleich von Versicherungen oder Beratungen zu Krediten. Auch hier stecken Provisionen drin, bei denen kaum jemand auf die Idee kommt, diese selber zu verdienen.
  • Risiken beim Immobilien-Verkauf sind meist viel höher als bei banaleren Finanzgeschäften. Es fängt damit an, dass nicht der realistische Angebotspreis (meist aus mangelnder Marktkenntnis) für eine Immobilie aufgerufen wird. Mondpreise sorgen dafür, dass eine Immobilie am Markt „verbrannt“ wird und zu niedrige Angebotspreise bergen die Gefahr von gewieften Kaufinteressenten über den Tisch gezogen zu werden und Geld zu verschenken. Klassiker sind hier bebaue Grundstücke, bei denen eventuell eine neue Überplanung möglich ist, an die ein Eigentümer vorher aus Unkenntnis nie gedacht hat. Auch Abtrennung von neuen Baugrundstücken von großen bestehenden Anwesen sind oft möglich mit Optionen, auf die Sie ohne professionelle Beratung von Möllerherm Immobilien nie gekommen wären.

6. Vorteile, wenn man einen guten Makler einschaltet.

  • Professionelle persönlich gute Beratung
  • Realistische Marktwerteinschätzung
  • Makler wissen worauf es ankommt und machen den Job jeden Tag Professionelle Fotos, Drohnenbilder, 360 Grad Rundgänge, Video Filme ihrer Immobilie, Home Staging etc.
  • Gepflegte Kundenkartei mit aktuell über 70.000 Suchkunden für die konkrete Suchkriterien hinterlegt sind
  • Profi Exposé mit 24 Seiten im Magazin Format
  • Sicherheit durch Haftpflichtversicherung eines geprüften IVD Maklers

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7. Wie findet man den Richtigen?

  • Eine “Maklercasting-Show“ ist die eine Möglichkeit. Dabei lässt man mehrere ortsbekannte Makler antanzen und verschafft sich ein Bild, wie diese die Immobilie einwerten und vermarkten  würden.
  •  Bleiben sie aber realistisch und bedenken Sie, dass einige Makler Ihnen einfach nach dem Mund reden werden, denn sie wollen nur ihre Immobilie ins Angebot bekommen. Heruntergerockt wird der Preis dann später. Das ist eine typische Vorgehensweise einiger Makler von Franchise-Ketten. Ganz aggressive „Futterneider“ rufen sogar Kunden anderer Makler an und bieten „Marketingpakete“ an, um anderen Wettbewerbern bestehende Vermarktungsaufträge abzujagen. Seriös ist so etwas nicht.
  • Gute Makler sind ehrlich von Anfang an, so wie Sie das auch erwarten.

 

8. Was macht Möllerherm Immobilien besonders? USP

  • Kerngesundes Familienunternehmen seit 21 Jahren.
  • Unabhängig und niemand anderem verpflichtet als Ihnen mit dem Versprechen der persönlich guten Beratung.
  • Menschlich und offen wie ein guter Freund
  • “Persönlich gut beraten“ steht nicht nur im Logo. Es wird seit 21 Jahren jeden Tag zu Ihrem Vorteil gelebt. Wir nennen das gerne „Die Kundenbrille auf der Nase“.
  • Von anderen Makler unterscheiden wir uns durch unsere „persönlich gute Beratung“ und unser genaues Arbeiten. Besonderen Wert legen wir auf ein Vertrauensgefühl beim Verkauf und dem Fokus auf eine hohe Qualität der Immobilienpräsentation, wie professionelle Fotos und ein einzigartiges Exposé-Konzept mit 24 Seiten das die Schokoladenseiten Ihrer Immobilie herauskitzelt.
  • Kostenlose realistische Marktwerteinschätzungen, die Ihnen nicht das Blaue vom Himmel versprechen.

9. Wo wir überall vertreten sind und welche Vorteile das für Sie bietet:

  • In ganz Norddeutschland aktives Familienunternehmen mit ganz vielen Verbindungen zu individuellen Kaufinteressenten mit konkreten Suchkriterien sowie Gewerbekunden von denen wir die konkreten Ankaufprofile in unserem CRM Programm onOffice hinterlegt haben.
  • Mit 8 Niederlassungen im gesamten Norden von Deutschland aktuell in Scharbeutz, Kiel, Lübeck, Rendsburg, Hamburg, Bremen, Hannover und ganz neu in Berlin. Wir sind ihr maritimer Partner und begrüßen Sie mit einem freundlichen „Moin“.
  • Gewerbeimmobilien vermarkten wir bundesweit und weltweit über alle bekannten Kanäle und Portale sowie im DIP Verbund (Deutsche Immobilien-Partner – Ein Zusammenschluss von 7 großen Familienunternehmen aus ganz Deutschland).

10. FAZIT und nächste Schritte, wenn Sie sich selber überzeugen möchten.

  • Es gibt gute und schlechte Makler und dann noch ganz viele dazwischen.
  • Wenn Sie sich selber ein Bild von Möllerherm Immobilien machen möchten, rufen Sie uns einfach mal unverbindlich an unter 0800-7716100 (kostenfrei) oder schicken eine mail an   info@moellerherm-immobilien.de und vergleichen uns danach mit anderen.

Bleiben Sie gesund

Herzliche Grüße von unserer Familie und dem ganzen Team

Ihre Annegret Möllerherm und Leo Möllerherm

5 Tipps, wie du deine Immobilie zu einem höheren Verkaufspreis verkaufst

Sind die Immobilien-Preise immun gegen Corona?

Sind die Immobilien-Preise immun gegen Corona?
10 Punkte aus der Maklerpraxis nach 6 Wochen Shutdown

Heute möchten wir die aktuellen Entwicklungen im Immobilienbereich in Corona Zeiten mal aus Sicht unseres in Norddeutschland tätigen Familien-Maklerunternehmens Möllerherm Immobilien beleuchten und Perspektiven in übersichtlicher Form aufzeigen.

 

1. Seit 6 Wochen Quarantäne 

Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Zur Historie: Seit Mitte März wurde die Wirtschaft in Deutschland fast auf den Nullpunkt heruntergefahren. Gesundheit geht vor und deshalb werden die verordneten Hygieneregeln noch viele Monate bestehen bleiben (Abstand, Hände waschen, Kontaktverbot, Maskenpflicht). Die Absage des Oktoberfestes deutet darauf hin, dass die Kontaktbeschränkungen wohl noch bis in den Herbst andauern werden.

 

 

2. Erste Erfolge und kleine gefühlte Lockerungen

Gefühlte 99% der Bevölkerung halten sich strikt an die vorgegebenen Regeln mit äußerst positivem Erfolg, so dass eine rasche Ausbreitung des Virus eingedämmt werden konnte. Gesundheit geht über alles und da macht unsere sonst viel gescholtene Regierung aus unserer Sicht einen wirklich guten Job. Die „gefühlten“ Lockerungen wie Öffnungen von Textilgeschäften unter strengen Abstands- und Hygieneregeln ändern nichts an dem Gebot der Vorsicht. Es ergibt sich nur ein etwas besseres Gefühl, denn das Thema mit den Abstandsregeln kennen wir ja alle bereits von den Lebensmittelgeschäften. Erste Stimmen warnen bereits vor einem Überwachungsstaat wie in China. Durch Apps, Analyse von Bewegungsprofilen, Gesichtserkennung erfolgt dort eine totale Überwachung durch den Staat. Eine Staats-Allmacht, die keiner bei uns wirklich will.

 

 

3. Der Weg zur Normalität wird noch lang werden

Wir alle werden wahrscheinlich noch das ganze Jahr mit den Folgen und Konsequenzen von Corona zu kämpfen haben. Die Politiker hangeln sich von Termin zu Termin und gehen behutsam und vorsichtig vor. In der Bevölkerung trifft das auf eine große Akzeptanz. Etablierte Parteien gewinnen wieder Vertrauen.

 

 

4. Geldanlage in Corona Zeiten

Was bedeutet das für den Immobilien Markt und die derzeit hohen Preise? Der DAX hat sofort reagiert und ist zeitweise auf unter 10.000 Punkte gefallen. Inzwischen bewegt er sich wieder über 10.000 Punkte, ist aber volatil. Immobilien und Sachwerte bilden die einzigen einigermaßen sicheren Anlagemöglichkeiten. Bei Immobilien ist aber alles unter dem Langfrist-Aspekt zu betrachten.

 

 

5. Die Presse redet und schreibt gerne alles kaputt.

Jetzt kommen sogenannte Experten und prognostizieren die Entwicklung des Immobilien-Marktes und der Preise. Daran beteiligen sich alle renommierten Journalisten aus Online Medien, Print, Funk und Fernsehen. Alle hinterlassen ihre subjektiven Meinungen und Prognosen. Resultat ist ein nicht fundiertes diffuses Werk von meist pessimistisch geprägten Pseudo Analysen. Man kann von einem sich selbst verstärkenden Medienzirkel sprechen. Das alles braucht jetzt niemand. Was wir jetzt wirklich gebrauchen ist Augenmaß und Praxiserfahrung, aber keine Epidemie von Falschinformationen und Halbwahrheiten.

 

 

6. Die aktuellen Erfahrungen aus der Maklerpraxis: Abwarten 

Wir von Möllerherm Immobilien stehen in vorderster Front und spüren tagtäglich die wirklichen Auswirkungen und Tendenzen auf dem Immobilien Markt in unserem Marktgebiet Norddeutschland. Wir besichtigen weiter, wenn auch weniger. Aber die Qualität der Besichtigungen ist deutlich besser geworden. Alle, die besichtigen, sind von uns im Vorwege genauestens informiert worden, haben vorher virtuell besichtigt mit 360° Rundgängen und die Finanzierungsmöglichkeiten wurden vorab geklärt. Im April 2020 hatten wir 8 Notartermine. Im April 2019 waren es 16. Dabei wird oft nicht generell abgesagt, sondern nur verschoben. Verschoben ist nicht aufgehoben und wird später nachgeholt. Wir erleben zum Teil eine Art abwartende Schockstarre.

 

 

 

7. Der Wohn-Immobilien Markt wird stabil bleiben und schon kurz- bis mittelfristig wieder wachsen.

An der Wohnraum-Knappheit ändert auch die Corona Krise nichts. Es wird nach wie vor viel zu wenig gebaut, um neuen dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dazu kommen die Preissteigerungen für die Erstellung von Neubauten. Handwerker sind knapp und immer weiter verschärfte Energie-Effizienz Auflagen treiben die Preise für Neubauten noch weiter in die Höhe. Die Nachfrage nach Wohnraum wird auch weiterhin das Angebot deutlich übersteigen, besonders in Gebieten mit guter Infrastruktur. Die Folge: Steigende Preise für Wohnraum, egal ob zum Kauf oder zur Miete. Von einer Immobilienblase sind wir weit entfernt. Das Gegenteil ist der Fall. Deswegen werden auch Schnäppchenjäger, die schon auf der Lauer nach günstigen Immobilien sind, ohne Beute bleiben. Auf der anderen Seite werden aber auch Immobilienbesitzer Mondpreise nicht durchsetzen können. Verkaufsgründe und damit Anlässe für den Verkauf von Gebraucht-Immobilien gibt es weiterhin völlig unabhängig von Corona. Wenn sich an der Lebenssituationen von Menschen etwas verändert, ergeben sich oft Entscheidungen, die den Verkauf einer Immobilie erforderlich machen. (Erbe, Scheidung, jobbedingter Ortswechsel, Verkaufsdruck durch mangelnde Möglichkeiten Kredite zu bedienen, altersbedingte Verkäufe von zu groß gewordenen Immobilien und vieles mehr.)

 

Moellerherm Immobilien - Immobilienangebot - Heringsdorf / Bansin - Wohnung - Eigentumswohnungen im Ostseebad Bansin auf der Insel Usedom

 

8. Sonderfall Zweitwohnungen zur Selbstnutzung oder Ferienvermietung in Norddeutschland

Der Trend zum Urlaub in Deutschland wird sich vermutlich weiter verstärken, auch wenn es viel teurer ist hier seinen Urlaub zu verbringen als beispielsweise in vielen südlichen Ländern. Heiße und unerträgliche Temperaturen, Corona-bedingte Ängste aus Berichterstattungen in der Presse über hohe Gesundheitsrisiken; schlechtere medizinische Grundversorgung und für einige Länder weiter zu befürchtende Verschiebung in Richtung Diktatur befeuern die Neigung nicht mehr weit weg zu fahren, sondern im eigenen Land Urlaub zu machen. Dann macht man eben ein paar Tage weniger Urlaub aber genießt den im eigenen Land umso intensiver. Wer es sich leisten kann, kauft sich bevorzugt eine Zweitwohnung in den besten Lagen der deutschen Urlaubsregionen. Was ohnehin schon teuer war, wird mit dieser Tendenz noch teurer. Mutige Bauträger bieten beispielsweise aktuell in einer zentrumsfernen aber dennoch direkten Strandlage des Scharbeutzer Ortsteils Haffkrug Neubauwohnungen für über 10.000€ pro m² an. Fazit: Der Markt und die Preise wachsen weiter, aber nicht in den Himmel.

 

 

9. Gewerbeimmobilien-Preise sind differenziert zu betrachten

    • Mehrfamilienhäuser zur Vermietung: Die Renditen werden sich mittelfristig gesehen auf einen ganz passablen Wert von 3,5 bis 4,5% einpendeln. Kurzfristige Einbußen können durch Mietminderungen entstehen, wenn Mieter Corona bedingt aktuell nicht zahlen können und der Staat das legitimiert. Die Mieten sind aber nicht verloren für den Vermieter, sondern müssen zu einem späteren Zeitpunkt nachgezahlt werden. Denken Sie langfristig.
    • Logistikimmobilien: Lagerflächen und Umschlagmöglichkeiten für den Online-Handel sind heiß begehrt. Die Preise werden steigen.
    • Einzelhandelsflächen:  Der Online Handel hat den stationären Einzelhändlern schon seit geraumer Zeit den Schneid abgekauft. Wer für sein stationäres Einzelhandelsgeschäft noch kein Alleinstellungsmerkmal und einen Grund entwickeln konnte, der Kunden veranlasst unbedingt in seinen Laden kommen zu wollen, hat es zukünftig noch schwerer. Preise und Mieten für Einzelhandelsflächen sich daher kaum weiter nach oben bewegen.
    • Hotels- und Beherbergungsbetriebe: Hier wird es eine kurzfristige heftige Delle geben. Hotels sind zurzeit quasi unverkäuflich. Sobald aber wieder eine Perspektive besteht, wie es weitergeht nach Corona, kommt auch die Sehnsucht wieder auf, in Hotels und Pensionen Urlaub zu machen.  Mit konkreten Perspektiven und faktischen Belegungszahlen wird auch das Geschäft mit Beherbergungsstätten und Hotels wieder deutlich anziehen und die Verkäuflichkeit dieser Asset-Klasse wieder zur Normalität führen.
    • Gastronomie: Diese Betriebe werden ganz zum Schluss wieder mit Auflagen öffnen dürfen. Die bis dahin entgangenen Umsätze sind aber leider nicht verschoben sondern komplett entfallen. Aber auch hier muss man eine differenzierte Betrachtung vornehmen. Plietsche Gastronomen schaffen es auch in diesen Zeiten zumindest einige Umsätze durch kreative Home-Delivery Konzepte zu generieren und sich damit nicht nur über die schweren Zeiten zu retten, sondern auch neue Ansätze für Zusatz-Geschäft nach der Corona Zeit zu schaffen. In der unsicheren Zeit bis wieder Restaurants regulär geöffnet werden dürfen, werden Investoren in Gastro Objekte sich eher zurückhalten und ihre Entscheidung zum Kauf auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

 

10. Fazit: Immobilienpreise fallen mittel- und langfristig nicht. Kurzfristiger „Schnupfen“ ist möglich

    • Der Shutdown wird noch viel länger dauern als erwartet
    • Nicht verrückt machen lassen
    • Langfristig denken und nicht überstürzt handeln
    • Eine Immobilienblase ist nicht in Sicht
    • Kurzfristige Dellen und Kaufzurückhaltung sind zu spüren
    • Preis-Trends werden sich nicht wesentlich verschieben
    • Zinsen bleiben unten
    • Digitalisierung kommt mit Turboeffekt
    • Cocooning – Der Trend „Wir machen es uns zuhause schön“ wird befeuert.
    • Reden Sie mit uns. Wir machen kostenfreie Marktwerteinschätzungen nicht nur als einmalige Aktion, sondern als Standard-Service für Sie.
    • Möllerherm Immobilien anrufen unter 0800-7716100 (kostenfrei) oder mailen an info@moellerherm-immobilien.de und sich zu individuellen Fragen kostenfrei beraten lassen.
    • Bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße von unserer Familie und dem ganzen Team

Annegret Möllerherm & Leo Möllerherm

 

 

Notartermin

Der Notartermin

Jeder Immobilienverkauf muss notariell beurkundet werden.

Das Wort „Notar“ stammt aus dem Lateinischen von „Notarius“ und bedeutet so viel wie „Geschwindschreiber“. In Deutschland sind Notare unabhängige und unparteiische Träger eines öffentlichen Amtes. Sie beurkunden Willenserklärungen und Verträge wie z.B. Erbverträge und Grundstückskaufverträge. Jeder Verkauf und Kauf von Immobilien muss zwingend von einem Notar beurkundet werden. Vor so einer Beurkundung muss sichergestellt sein, dass die vereinbarte Kaufsumme auch sicher fließen kann. Dazu bedarf es einer verbindlichen schriftlichen Finanzierungsbestätigung der finanzierenden Bank, wenn ein Kredit zur Finanzierung aufgenommen werden soll. Diese Bestätigung muss eindeutig sein und darf keine Hintertürchen für die Bank offen lassen, mit z.B. Formulierungen wie „wir werden Sie begleiten“. Eindeutige Finanzierungszusagen enthalten Formulierungen wie „Wir finanzieren Familie xy den Kauf der Immobilie in xy in Höhe von xy €“. Das gibt Käufer und Verkäufer die Sicherheit, dass die Bank keinen Rückzieher mehr machen kann und das ganze Kaufvorhaben scheitert. Wenn der Käufer nicht finanzieren muss, weil er den Kaufpreis auf seinem Konto verfügbar hat, bedarf es ebenfalls einer Bankbestätigung, die belegt, dass der Kaufpreis „in Höhe von …€“ auf dem Konto des Käufers vorliegt. Das ist dann ein sogenannter Kapitalnachweis. Erst wenn diese Nachweise vorliegen kann ein Notar mit der Anfertigung des Kaufvertragsentwurfes beauftragt werden.

Dabei gilt: „Wer die Musik bezahlt, darf sie auch aussuchen.“ In den meisten Fällen zahlt der Käufer den Notar und hat entsprechend auch die Wahl, welcher Notar beauftragt werden soll. Nach Beauftragung liegt den Parteien in aller Regel nach einigen Tagen ein Vertragsentwurf zur Durchsicht und Prüfung vor und nach ca. 1 bis 2 Wochen kann dann beurkundet werden. Dies gilt, wenn es sich bei Käufer und Verkäufer um Privatpersonen handelt. Ist eine der Parteien eine Firma, so müssen zwischen Kaufvertragsentwurf und Beurkundung aus Verbraucherschutz-Gründen 2 Wochen liegen. Wichtig ist noch, dass im Notarvertrag alle Vereinbarungen aufgeführt sind und keine Nebenabreden außerhalb des Vertrages getroffen sind. Dazu zählen verbindlich auch die mit verkauften Gegenstände, die zur Immobilie gehören. Dabei kann noch eine Inventarliste mit Zeitwerten von mit verkauften Dingen erstellt werden, auf die der Käufer dann keine Grunderwerbsteuer zahlt. Beim Termin selber wird der komplette Vertrag Wort für Wort vom Notar vorgelesen und Fragen werden von ihm beantwortet. Ebenso können auch hier noch letzte Änderungen, Ergänzungen und Streichungen im gegenseitigen Einverständnis vorgenommen werden. Zum Abschluss wird der Vertrag von allen Parteien rechtskräftig unterschrieben. Ein Rücktrittsrecht besteht dann nicht mehr. Die Kosten für eine notarielle Beurkundung sind bundeseinheitlich geregelt und die Gebührenordnung für alle Notare gleich. Wenn später dann der Kaufpreis bezahlt wurde, kann die Übergabe der Immobilie stattfinden.

Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Blog Artikel von www.moellerherm-immobilien.de. Wer das nicht abwarten kann findet auch jetzt schon Informationen dazu auf unserer Homepage oder auf unserem Youtube Kanal als Video. Alles beginnt aber immer mit einer kostenfreien Marktwertermittlung durch unsere Immobilienexperten bei Ihnen zu Hause. Wir lieben den persönlichen Kontakt zu Ihnen unter 4 Augen oder vorab per Telefon kostenfrei unter Tel. 0800 – 77 16 100 oder per mail unter info@moellerherm-immobilien.de. Informieren Sie sich auch über unsere anderen Blog-Artikel unter: www.maklererfahrung.de oder auf unserer Homepage unter www.moellerherm-immobilien.de.

Kaufpreisverhandlungen beim Immobilienverkauf – Jetzt wird`s ernst.

Welche Fehler sollten Sie in Verhandlungssituationen vermeiden?

Wenn schon im ersten Telefonat mit einem Interessenten für eine Immobilie gefragt wird, wie viel denn noch am Preis zu machen ist, sollten alle roten Lampen angehen, denn diese Interessenten sind meist Schnäppchenjäger, die die Unerfahrenheit als Privatverkäufer ausnutzen wollen. Wenn dann von Ihnen Mondpreise aufgerufen wurden, nach dem Motto „Mal sehen was kommt und ich habe ja alle Zeit der Welt bis meine Immobilie verkauft ist“, begibt sich ein privater Immobilienanbieter sehr schnell aufs Glatteis. Auch realistische Verkaufspreise werden von geschickten Anrufern so schon mal herunter diskutiert, ohne dass diese die Immobilie überhaupt schon mal gesehen haben. Deshalb unser erster Rat: Keine Preisgespräche am Telefon und schon gar nicht, wenn ein Interessent Ihre Immobilie noch nicht einmal besichtigt hat.

Erst nachdem ein Kaufinteressent das Profi-Exposé mit allen relevanten Daten und Fotos sowie 360° Rundgänge erhalten hat und ein echtes Kaufinteresse geweckt und geprüft werden konnte, findet auch eine Besichtigung statt. Auch hier sprechen wir noch nicht über Preise, denn diese realistisch erzielbaren Kaufpreise wurden ja vorher schon durch eine professionelle Marktanalyse und Bewertungsmethoden wie Sachwertverfahren, Vergleichswertverfahren und Ertragswertverfahren (bei Vermietungsobjekten) analysiert. Auch der Beleihungswert, den Banken ansetzen, um das Risiko des Forderungsausfalls zu minimieren spielt eine Rolle. Letztendlich ist aber unter Berücksichtigung aller Prämissen entscheidend, wie viel ein Kaufinteressent bereit ist für Ihre Immobilie auf den Tisch des Herrn zu legen. In einer besseren Verhandlungsposition ist man immer dann, wenn es mindestens zwei ernsthafte Kaufinteressenten gibt.

Wenn es ein Gebot von einem oder mehreren Interessenten gibt, sollten Sie wissen, dass diese zeitlich begrenzt sind, denn die aktuell suchenden Leute haben nicht nur Ihre Immobilie im Blick, sondern sind meist breiter unterwegs.

Das erste realistische Gebot ist in den meisten Fällen das beste Gebot. Das zeigt unsere über 20-jährige Beratungstätigkeit als Familienunternehmen immer wieder. Verhandeln fängt aber immer auch beim NEIN-Sagen an und das muss man beherrschen, ohne die Tür zuzumachen. Wir lassen uns ein schriftliches Gebot geben und beantworten es nicht sofort. Alles wird eng und sofort mit dem Eigentümer abgestimmt. Die Braut muss begehrlich sein. Da steckt dann oft ein hohes Maß an Psychologie drin, um den bestmöglichen Preis für Sie als Verkäufer herauszuholen. Als Makler sind wir hier eine Art Mediator, der die Kundeninteressen im Hinterkopf hat.

Wenn dann Preiseinigkeit erzielt wurde, vereinbaren wir einen rechtssicheren Notartermin in Abstimmung mit den Käufern, die die Musik bezahlen müssen und den Notar daher auch aussuchen dürfen.

Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Blog Artikel von www.moellerherm-immobilien.de. Wer das nicht abwarten kann findet auch jetzt schon Informationen dazu auf unserer Homepage oder auf unserem Youtube Kanal als Video.

Alles beginnt aber immer mit einer kostenfreien Marktwertermittlung durch unsere Immobilienexperten bei Ihnen zu Hause. Wir lieben den persönlichen Kontakt zu Ihnen unter 4 Augen oder vorab per Telefon kostenfrei unter 0800–7716100 oder per Mail unter info@moellerhermimmobilien.de.

Informieren Sie sich auch über unsere anderen interessanten Blog-Artikel unter: www.maklererfahrung.de oder auf unserer Homepage unter www.moellerherm-immobilien.de.

Warum Besichtigungen durch Profi-Makler effektiver sind

Privatverkäufer erhalten meist kein ehrliches Feedback von Interessenten.

Wenn passende Interessenten für eine Immobilie vorselektiert sind, und geklärt ist, ob die Finanzierung möglich ist und die Immobilie grundsätzlich passt (Anzahl Zimmer, Wunsch-Lage, Begehrlichkeit aufgrund Exposé und virtueller 360° Rundgang vorab…), werden nur mit passenden Interessenten Besichtigungstermine abgesprochen. So werden „Immobilientouristen“ vermieden. Eine Besichtigung will gut vorbereitet sein. Hier kommt Home Staging ins Spiel. Das bedeutet, dass die zu verkaufende Immobilie vorbereitet sein muss. Entpersonalisieren Sie ihr Objekt so gut es geht. Räumen Sie auf und entfernen Sie so viele persönliche Dinge wie möglich. Packen Sie den ersten Umzugskarton und machen Sie den ersten Schritt sich von Ihrer Immobilie zu verabschieden. Familienfotos und z.B. Tennis-Pokale von früher gehören weggeräumt. Je neutraler Ihr Zuhause wirkt, desto besser. Schließlich wollen Interessenten ihren eigenen Wohnstil verwirklichen und nicht den Ihren weiterführen.

*Eine Home-Staging Broschüre mit Praxis Tipps schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu.*

Vor der Besichtigung werden alle Vorhänge an den Fenstern geöffnet und im ganzen Haus oder Wohnung das Licht eingeschaltet, egal ob die Sonne scheint oder nicht. Lüften Sie vor der Besichtigung und sorgen Sie für eine wohlige Atmosphäre. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Vermeiden Sie unangenehme Gerüche, indem Sie z.B. am Vorabend keinen Fisch zubereiten oder Gerichte, die Knoblauchgeruch verbreiten. Angenehme und positive Gerüche können Sie durch frischen Kaffee oder Aufbacken von Muffins im Backofen ganz einfach erzeugen.

Wir beginnen eine Besichtigung immer im schönsten Raum des Objektes und beenden die Besichtigung mit Abschlussgespräch auch dort. Bei der Führung durch das Objekt werden alle Vorzüge der Immobilie präsentiert, aber auch offen über Problemzonen oder Renovierungsbedarf gesprochen. Es darf nichts verschwiegen werden, was später zu Problemen führt.

Abschließend stellen wir als Makler die Abschlussfrage, was am besten gefallen hat. Hier bekommen wir dann ehrliche Antworten über Vorzüge oder auch Kritikpunkte an einer Immobilie. Wenn Eigentümer Besichtigungen selber durchführen, werden Sie in den wenigsten Fällen ehrliche Antworten von Interessenten erhalten, denn Interessenten sind wohl erzogen und werden keinen Eigentümer vor den Kopf stoßen wollen. Daher ist es besser, wenn ein Eigentümer bei der Besichtigung selber nicht anwesend ist oder sich dezent für Rückfragen im Hintergrund hält. Wenn Interessenten nach einer erfolgreichen Erstbesichtigung ein positives Bauchgefühl entwickelt haben und sich vorstellen können, hier zukünftig zu wohnen, folgt in der Regel eine Zweitbesichtigung mit Beratern und anderen Familienangehörigen um sich dieses Gefühl bestätigen zu lassen und auch noch ein Termin mit einem Gutachter.

Wenn dann immer noch alles passt und eine Finanzierungsbestätigung einer Bank oder ein Kapitalnachweis vorliegt, geht es in die Preisverhandlung.

Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Blog Artikel von www.moellerherm-immobilien.de. Wer das nicht abwarten kann findet auch Informationen dazu auf unserer Homepage oder auf unserem Youtube Kanal als Video.

Alles beginnt aber immer mit einer kostenfreien Marktwertermittlung durch unsere Immobilienexperten bei Ihnen zu Hause. Wir lieben den persönlichen Kontakt zu Ihnen unter 4 Augen oder vorab per Telefon kostenfrei unter Tel. 0800 – 77 16 100 oder per Mail unter info@moellerherm-immobilien.de.

Informieren Sie sich auch über unsere anderen interessanten Blog-Artikel unter: www.maklererfahrung.de oder auf unserer Homepage unter www.moellerherm-immobilien.de.