Unsere Blog-Beiträge für externe Makler-Kollegen von Möllerherm Immobilien auf unserem Unternehmensblog „MaklerErfahrung.de“ .

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Mit automatisch gekürzten Objekt-Texten in den Portalen mehr Traffic auf die eigene Makler-Website ziehen

Liebe Kollegen & onOffice-User,

willkommen zu meinem ersten Artikel zum Thema „onOffice Tipps & Tricks“. Als ersten Beitrag habe ich mir überlegt Euch zu zeigen, wie wir

  • die Objekt-Texte, die zu den Portalen hochgeladen werden, mit der onOffice-Formel-Funktion automatisch kürzen,
  • einen Link zum Homepage-Inserat automatisch in den Portal-Objekttext einfügen, sodass Interessenten diesen aus dem Portal-Inserat herauskopieren können,
  • nur eine begrenzte Auswahl Objektbilder zu den Portalen hochladen, aber die volle Bildanzahl bei uns auf der eigenen Homepage,
  • ein oder zwei Werbebilder in die Portale hochladen als weiteren Hinweis für Interessenten, das Sie doch bitte bei uns auf die eigene Makler-Website gehen sollen, um noch mehr Bilder zu sehen

Ziel ist es, dass die Texte auf den Portalen, wie folgt ausgegeben werden:

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Welche Vorteile bietet es, nicht die kompletten Objekt-Texte und Bilder in die Portale hochzuladen, sondern nur auf der eigenen Homepage?

  • Mehr Traffic auf der eigenen Makler-Website: Bei uns waren es ca 80 bis 100 Besucher mehr pro Tag von heute auf morgen. Und Website-Traffic hat bei uns in der Vergangenheit immer mit dem Umsatz korreliert.
  • Als Makler macht man sich unabhängiger von den Portalen und stärkt seine eigene Website, Marke und Bekanntheit: Interessenten, die bei uns auf der Makler-Website surfen, schauen sich evtl. auch noch andere Immobilien-Angebote bei uns an und kommen evtl. sogar in Zukunft gezielt nochmal wieder. In Kombination mit Angeboten auf der eigenen Homepage, die „In Vorbereitung“ sind und noch nicht in den Portalen, ein mächtiger Effekt.
  • 30% der Besucher sind vermutlich auch Eigentümer und schauen sich meine Inhalts-Seiten zum Thema „Immobilienverkauf“ an oder unsere Team-Seite und lernen unsere Kollegen schon mal vom Foto kennen.

Wie gehen wir nun grob vor?

  1. Vier neue Felder anlegen im Bereich Freitextfelder
  2. Texte aus den bisherigen Freitextfeldern in die neu angelegten Freitextfelder per Formel sichern/kopieren
  3. Formel in die Portal-Freitextfelder schreiben, mit der die Texte gekürzt werden inklusive Hinweis „Vollständige Texte und noch mehr Bilder finden Sie bei uns auf der Homepage unter … „
  4. Optional: Link-Feld im onOffice erstellen, das den Link zum Objekt auf eurer Homepage enthält & Link einbauen in die Freitextfeldformel
  5. Portal-Werbebilder erstellen und zum Objekt hochladen
  6. Im onOffice die Bilder richtig konfigurieren, welche zu den Portalen hochgeladen werden sollen und welche nur zu eurer Homepage

Kurzer Disclaimer

Um die hier vorgestellte Funktion zu installieren, solltet ihr ein Grundverständnis von der Administration, dem Anlegen neuer Felder in onOffice und der Formelfunktion haben. Ihr handelt darüber hinaus auf eigene Verantwortung in eurem onOffice-System. Insbesondere kritisch ist der Schritt 2, in dem ihr die bisherigen Texte in den Freitextfelder sichern müsst über die Massenaktualisierung. Hier ist vorsicht geboten, da sonst alle Texte in den Immobiliendatensätzen gelöscht werden.

Legen wir los:

1. Vier neue Felder anlegen im Bereich „Freitextfelder“

  • Öffne die Administration über das Menü „Extras“ -> „Einstellungen“ -> „Administration“

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  • Die Administration öffnet sich mit dem ersten Reiter „Eingabefelder“. Hier sind wir bereits richtig.
  • Wechsel das Modul auf „Immobilien“ und wähle dann bei Kategorie auf „Freitextfelder“

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  • Standardmäßig sind hier nur 4 Felder systemseitig von onOffice angelegt: objektbeschreibung, lage, ausstatt_beschr, sonstige_angaben, objekttitel. Dies sind die Felder, deren Inhalt an die Portale übertragen werden. Benenne diese am besten schonmal um in zum Beispiel: Objektbeschreibung (Portale), Lage (Portale), Ausstattung (Portale), Sonstige Angaben (Portale). Das Feld objekttitel lassen wie außen vor. Dieses wird übrigens hier zwar konfiguriert, in der onOffice-Maske aber unter dem Reiter „Grunddaten“ -> „Technische Angaben“ ausgegeben.
  • Wir legen nun 4 weitere Felder an mit dem Button unten rechts „Neues Feld anlegen“. Bennene die neu angelegten Felder dann um in zum Beispiel: Objektbeschreibung (Hauptfeld) oder Objektbeschreibung (Neu). Vergesse nicht die Felder „aktiv“ zu schalten in der Spalte „A“.

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2. Texte aus den bisherigen Freitextfeldern in die neu angelegten Freitextfelder per Formel sichern/kopiere

  • Hinterlege in den neu angelegten Feldern folgende Formeln mit dem „Stiftsymbol“ hinter dem jeweiligen Feld:
    • Objektbeschreibung (Neu): =[objektbeschreibung]
    • Ausstattung (Neu): =[ausstatt_beschr]
    • Lage (Neu): =[lage]
    • Sonstige Angaben (Neu): =[sonstige_angaben]

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  • Fixiere die Formeln in den Feldern mit dem obersten „Stiftsymbol“ über der Spalte mit den „Stiften“ und setzte dort bei allen grade angelegten Formeln jeweils in beiden Spalten die Haken. „Übernehmen“ drücken nicht vergessen! Somit werden bei allen Immobilien, egal ob Einheit oder Stammobjekt, die Formeln bei jedem speichern neu berechnet/ausgeführt. Wenn man die Formeln nicht fixiert, werden diese nur beim ersten speichern eines Objekts einmal ausgeführt, danach aber nicht wieder, solange bis das Feld wieder geleert wird.

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  • Wechsel nun in das Modul Immobilien auf den Reiter „Alle Immobilien“ und stelle sicher, dass kein Filter oder Arbeitsliste aktiv ist.

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  • Klicke im Menü auf „Aktionen“ -> „Massenaktualisierung“ -> „Immobilien“.

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  • Wechsel auf den Reiter „Immobiliendaten“ und einfach auf „Aktualisieren“ drücken. Mit diesem Schritt berechnet onOffice in jedem Immobiliendatensatz die Formlen in den Feldern neu. Somit musst du nun nicht jeden Datensatz aufmachen und manuell auf das Speichern-Symbol klicken, damit die Formel berechnet wird. ACHTUNG: onOffice kann nur 5000 Immobiliendatensätze auf einmal „aktualisieren“. Solltest du mehr haben, lege dir vorher mehrere Arbeitslisten an, um diese im Batch-Verfahren nach und nach zu aktualisieren. Dieser Schritt wird Zeit in Anspruch nehmen! Am besten du machst das am Wochenende oder am späteren Abend, wenn es sich um viele Datensätze handelt.

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  • Kontrolliere danach in mehreren Immobiliendatensätzen, ob die Texte aus den Portalfeldern in die neu angelegten Felder hinüberkopiert worden sind!
  • Falls alles geklappt hat, musst du nun in der Administration die Formeln wieder rausnehmen aus den Feldern. Der Inhalt bleibt in allen Immobiliendatensätzen in den Feldern erhalten.

3. Formel in die Portal-Freitextfelder schreiben, mit der die Texte gekürzt werden inklusive Hinweis „Vollständige Texte und noch mehr Bilder finden Sie bei uns auf der Homepage unter … „

Jetzt kommt der interessante Teil. Jetzt werden wir in die „alten“ Portal-Freitextfelder die Formel schreiben mit der wir die Texte kürzen.

  • Hinterlege als Formel folgenden jeweils für das Feld angepassten Code in den Feldern Objektbeschreibung (Portale), Ausstattung (Portale), Lage (Portale), Sonstige Angaben (Portale):

=IF([ind_Feld…]=““;““;

„EXPOSÈ-DIREKT-DOWNLOAD: Jetzt das vollständige Exposé inkl. Adresse zu dieser Immobilie mit nur einer Anmeldung sofort selber herunterladen unter: „&[ind_link…]&“

OBJEKTBESCHREIBUNG:
„&LEFT([ind_Feld…];500)&“(…)“&“

Die vollständige Objektbeschreibung, noch mehr Bilder und, falls vorhanden, einen virtuellen 360-Grad-Rundgang zu dieser Immobilie sehen Sie auf unserer Internetseite unter: „&[ind_link…]

)

  • Dies ist der Code den wir bei Möllerherm verwenden. Zu Erklärung:
    • [ind_Feld…] musst du ersetzen durch die Bezeichnung des dazugehörigen neuen Feldes, welches wir eben angelegt haben.
    • Der Code ist in einer IF-Funktion eingebaut, damit zum Beispiel das „Objektbeschreibung (Portal)“-Feld leer bleibt, wenn das korrespondierende „Objektbeschreibung (Neu)“-Feld leer ist.
    • mit dem Feld [ind_link…] habe ich die Ausgabe des direkten Links zur Immobilie auf unserer Homepage vorbereitet. Wenn du dies ebenfalls einbauen möchtest lies auch unten weiter.
    • Die „&“-Zeichen dienen der verketteten Ausgabe von Zeichenfolgen oder Feldern. Zeichenfolgen fangen mit “ an und hören mit “ auf.
  • Fixiere die Formel für alle vier Felder! Dies machst du, genauso wie eben, mit dem obersten Stiftsymbol in der Spalte und dann bei allen vier Formeln beide Haken setzen.
  • Führe noch mal eine Massenaktualisierung durch, um alle Portal-Freitextfelder nun mit den gekürzten Texten zu befüllen. Dies sind die selben Schritte wie eben.
  • Anmerkung: Da du die Freitextfelder mit den vollständigen Texten geändert hast, musst du in deinen Exposé-Vorlagen vermutlich auch die neuen Felder angeben, damit du dort nicht auch die gekürzte Version reinschreibst.

4. Optional: Link-Feld im onOffice erstellen, das den Link zum Objekt auf eurer Homepage enthält & Link einbauen die Freitextfeldformel

  • mit dem Feld [ind_link…] habe ich die Ausgabe des direkten Links zur Immobilie auf unserer Homepage vorbereitet. Hierzu habe ich ein Feld mit Namen „AUTO Homepage-Link“ angelegt unter „Technische Angaben“ welches die fixierte (vereinfachte) Formel beinhaltet: =“www.moellerherm-immobilien.de/objekt/ID-„&[objektnr_extern]
  • Unsere Internetseite ist so konfiguriert, dass dieser Link so funktioniert. Bei dir kann der Link ganz anders aussehen.
  • Ich habe sogar ein weiteres Feld angelegt, in dem ich manuell definieren kann welcher Homepage-Link in den Texten ausgeben wird, falls der automatisch zusammengesetzte Link mal nicht funktioniert oder ich eine Immobilie in den Portalen mehrfach inseriere, aber den Traffic auf nur ein Objektinserat auf unserer Homepage lenken will. Die tatsächliche Formel, die ich verwende sieht daher so aus: =IF([ind_3508_Feld_ObjTech779]=““;“www.moellerherm-immobilien.de/objekt/ID-„&[objektnr_extern];[ind_3508_Feld_ObjTech779])
  • ind_3508_Feld_ObjTech779 = MANUELLER Homepage-Link

5. Portal-Werbebilder erstellen und zum Objekt hochladen

Ähnlich wie bei den Texten empfehle ich dir auch bei den Bildern, nicht alle Bilder auf die Portale hochzuladen, sondern nur einen Teil. Mehr Fotos solltest du auf deiner eigenen Homepage zeigen. Damit auch in der Bildfolge auf den Portalen ein Hinweis zu finden ist für den Interessenten, dass es auf deiner eigenen Website noch mehr Fotos zu sehen gibt, solltest du auch hier einen kleinen Hinweis einbauen in Form eines Werbe-Bildes.

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  • du kannst dieses Bild erstellen mit Photoshop oder der kostenlosen Alternative Gimp
  • wir nutzen für solche Sachen auch gerne unser beliebtes Allzweck-Programm „PowerPoint“ und dann speichern unter „JPEG-Dateiaustauschformat“. In Power-Point lässt sich die Folie auch für Leihen sehr einfach gestalten. Achte darauf die Folio im 2:3-Format ausreichend groß zu dimensionieren, damit die Auflösung ausreichend ist. Zum Beispiel 40cm X 60cm. Wir nutzen PowerPoint übrigens auch für Overlay-Bilder als erstes Bild in den Portalen. Mit einer PowerPoint-Vorlage lässt sich dies super einfach vorbereiten.
  • Leider muss man für jedes Objekt das Portal-Werbebild immerwieder neu hochladen. onOffice besitzt leider nicht die Option standardmäßig vordefinierte Bilder bei neuen Immobiliendatensätzen dereits drin zu haben.

6. Im onOffice die Bilder richtig konfigurieren, welche zu den Portalen hochgeladen werden sollen und welche nur zu eurer Homepage

Wenn du alle Bilder zu onOffice hochgeladen hast inklusive deines erstellten Portal-Werbebildes musst du nur noch auswählen welche Bilder wohin hochgeladen werden sollen. Hierzu gebe ich dir folgende Tipps:

  • Mit der Funktion „Veröffentlichung Anzeigen“ auf dem Reiter „Dateien“ im Immobiliendatensatz kannst du dir anzeigen lassen, welche Bilder/Dateien für welches Portal oder deine Homepage veröffentlicht sind.

  • Mit der Taste „STRG“ kannst du mehrere Bilder auswählen, dann klickst du auf „Ausgewählte Dateien Bearbeiten“ bei „Massenbearbeitung“ (über „Veröffentlichung Anzeigen“) und nun kannst du die Veröffentlichung auch für mehrere Bilder auf einen Schlag umstellen. Mit dieser Funktion steuerst du welche Fotos wohin ausgespielt werden. Mit dem Stiftsymbol unter den Fotos kannst du dies auch für jedes Bild einzeln machen.

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Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe dem ein oder anderen weitergeholfen zu haben mit dieser Anleitung. Über Rückmeldung/Feedback würde ich mich in den Kommentaren freuen. Ich bin gespannt darauf, welche Verbesserungsvorschläge ihr habt oder wie ihr in eurem Unternehmen arbeitet. Wenn euch die Anleitung gefallen hat, bewertet uns doch gerne bei Google (Bewertungslink) oder falls ihr zufällig jemanden kennt, der seine Immobilie in Norddeutschland verkaufen möchte, meldet euch gerne bei mir für ein Gemeinschaftsgeschäft.

Viele Grüße

Johannes

Zum Weltfrauentag: Warum ich gerne Frauen als Maklerin einstelle

Als Inhaberin und Gründerin des norddeutschen Makler-Unternehmens Möllerherm Immobilien mit über 30 Angestellten und 5 Niederlassungen in Kiel, Lübeck, Scharbeutz, Hamburg und Bremen habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass das Bild der Frau im Maklergeschäft oft nicht ausreichend gewürdigt wird.

Wenn wir neue Mitarbeiter/innen einstellen achten wir auf vier Dinge:

1 Empathie

Diese ist für uns das wichtigste Einstellungs-Kriterium. Empathie bedeutet für uns, dass man sich in den Menschen gegenüber hineinversetzen kann. Mitfühlen und den richtigen Ton finden, ist hier das richtige Stichwort, um erfolgreich ein so sensibles Geschäft wie den Haus- bzw. Wohnungskauf  und Verkauf zu begleiten. Wir sind sogenannte „Lebens-Veränderungs-Begleiter“. Empathie macht den Kern unserer täglichen Arbeit aus.

2 Passion & Energie

Hier ist mir insbesondere wichtig, dass die Augen „leuchten“, wenn es um das Thema Immobilien geht. Oft können Frauen die Leidenschaft und die Emotion des Immobilienverkauf und -kauf leichter transportieren. Denn nur wer auch begeistert von der zu verkaufenden Immobilie ist, kann diese auch erfolgreich verkaufen.

3 Technik-Verständnis

Da wir ein stark digitalisiertes Unternehmen sind, erwarten wir von unseren Mitarbeitern ein hohes Maß an technischem Verständnis. Für uns ist es wichtig, dass neue Kolleginnen und Kollegen schnell lernen unsere Programme & Prozesse zu beherrschen.

4 Erfahrung

Als Anforderung steht für uns natürlich auch die Erfahrung und das Wissen um Immobilien auf dem Wunschzettel ganz oben. Aber auch hier ist es für uns wichtig, dass sich die Maklerin bzw. der Makler schnell in die gegebenen Prozesse einarbeitet, da wir dieses Wissen auch on-the-job oder in unser „Möllerherm Academy“ und in externen Schulungen dem Makler beibringen können.

Wir hätten gerne noch mehr Frauen als Makler bei uns, jedoch bewerben sich überwiegend Herren bei uns – was, wie wir vermuten, an dem falschen Jobbild des Maklers in Deutschland liegt.

Aktuell haben wir zwei neue Mitarbeiterinnen als Makler eingestellt und hoffen noch auf viele weitere Bewerbungen für unsere Gebiete Hamburg, Bremen, Kiel und (neu!) auch Hannover. Wenn Sie Interesse an einer Einstellung als Makler/-in haben, schicken Sie gerne eine aussagekräftige Bewerbung an Herrn Dr. Hofeditz marcel.hofeditz@moellerherm-immobilien.de.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Annegret Möllerherm

Was brauchen erfolgreiche Immobilienmakler? 10 Tipps vom Profi…

Immobilienmakler sein und reich werden, das ist der Traum von Vielen, aber die Wahrheit ist oft eine Andere. Es braucht definitiv andere Fertigkeiten im Immobilienvertrieb als es sich Viele vorstellen. Ein guter Immobilienmakler muss unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen. Insbesondere fällt es vielen schwer empathisch und gleichzeitig fokussiert zu sein. Zu verkniffen an die Aufgaben heranzugehen ist gar nicht gut und Gefühle allein bringen auch kein Geschäft. Hier die 10 Tipps wie Sie als Makler erfolgreich sind:

1 Fleiß schlägt Talent

Peter Schürrer sagte mal in einem hervorragenden Vortrag, dass es vier Dinge gibt die ein Makler braucht: Fleiß, Fleiß, Fleiß und Talent. Es steht also 3:1 für Fleiß, ein eindeutiges Ergebnis. Es wird oft unterschätzt welcher Aufwand hinter dem Aufbau einer persönlichen vertrauensvollen Beziehung mit einem Verkäufer steckt. Dabei ist es auch wichtig genau zu sein.

2 Empathie ist die Kunst des Makelns

Vielleicht sind Frauen ja die besseren Makler, wer weiß? Bestimmt fällt es uns Männern schwerer sich in die Gefühle des Gegenübers hineinzuversetzen. Beim Makeln ist dies ein eminent wichtiger Teil und wird oft nicht hoch genug geschätzt. Der Verkauf ist einer der emotionalsten Situation eines Menschen. Da braucht es jemand mit Taktgefühl an der Seite.

3 Die Makler-Welt wird digital

Die Anwendung letzter Technologien ist entscheidend. Neben der Fototechnik ist auch die CRM-Software Schlüssel zum Erfolg. Wir haben z.B. unser CRM System individuell auf unsere Prozessabläufe im Unternehmen angepasst. Onoffice ist dafür eine sehr empfehlenswerte Software-Lösung.

4 Fokussierung auf die wichtigen Dinge

Auf und Abs sind normal. Es wird auch Phasen geben, wo man nicht so erfolgreich ist. Dabei ist es wichtig die richtigen Kennzahlen im Auge zu behalten. D.h. man sollte nicht nur auf die harten Kennzahlen schauen, sondern den Erfolg auch auf Basis der weichen Kennzahlen beobachten. Ein Kennzahlen-System hilft dabei einen guten Überblick zu behalten.

5 Ich muss mich neu erfinden, jeden Tag.

Die DNA des Maklers ist davon geprägt, sich jeden Tag aufs Neue vorzubereiten, nämlich auf eine Überraschung. Dies ist auch gut so. Wenn Sie diesen Teil bestehen, dann bestehen Sie auch den Rest: Morgens aufstehen, sich aufzurappeln und auf neue Kunden zuzugehen, das ist die DNA, die jeder Makler haben sollte. Haben Sie den Drive?

6 Makeln ist Teamwork

Der Beruf ist aufgegliedert in unterschiedlichste Bereiche mit den verschiedensten Anforderungen. Der Makler sollte sich auf den Vertrieb konzentrieren. Und auch da sind weitere Kollegen wichtig zum gemeinsamen Austausch. Dies erhöht die Lernkurve und macht Sie noch erfolgreicher.

7 Präsentation ist alles

Ob Immobilienvideos auf dem YouTube-Kanal, animierte Magazin-Exposés oder virtuelle Rundgänge, die Objekt-Präsentation ist wichtig. Beim Termin Vorort geht es darum den Kunden im direkten Wettbewerb mit den Kollegen auch emotional mit einem hervorragenden Produkt zu begeistern.

8 Teil einer starken Marke sein

Im Maklergeschäft brauchen Sie eine starke Marke die sich einprägt und unverwechselbar ist. Sie sind bekannt, gut bewertet, in den wichtigsten Portalen, verfügt über eine hohe Weiterempfehlungsrate, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

9 Soziale Medien, SEO & Adwords statt Zeitung

Warum lesen Sie diesen Artikel und wo lesen Sie ihn? Wahrscheinlich wegen einer oder mehrerer der ersten drei Schlagworte dieser Überschrift. Zeitung ist out, und das gilt auch für Makler.

10 Vorbereitet auf das Bestellerprinzip sein

Leider muss es der Aktualität halber erwähnt sein. Das Bestellerprinzip wird wohl kommen, es ist nur die Frage wann und wie. Makeln mit Innenprovision wird dann verpflichtend werden. Das Produkt wird stärker in den Vordergrund geraten. Ist ihr Service gut genug?

Wir als Möllerherm Immobilien suchen ab sofort Makler mit Berufserfahrung oder einem eigenen laufenden Betrieb zur Erweiterung neuer oder bestehender Verkaufsgebiete in Norddeutschland. Sie sind technikaffin, empathisch und leistungsorientiert. Wir bieten Ihnen den strukturierten Aufbau Ihres Verkaufsgebiets, eine einzigartige familiäre Atmosphäre und das Gefühl bei jedem Schritt beim Makeln genau das Richtige zu tun. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine WhatsApp unter 015150467537. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. Lesen Sie auch gerne mehr darüber in unserem Blog Artikel: „Wen suchen wir? Wieviel zahlen wir? Warum stehen wir morgens auf…“

Die Folgen des Bestellerprinzips und drei Maßnahmen, die Makler treffen sollten

Moellerherm-I-061Die Diskussion um das Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf hat einen langen Bart. Das Bestellerprinzip wird wohl kommen, es ist nur die Frage wann und wie. Vorweg sei gesagt, auf die Fehler der Politik hinzuweisen will ich an dieser Stelle vermeiden, auch wenn dies nicht einfach sein wird. Ich bin Ökonom und mich interessieren Ursache und Effekt, Folge und Maßnahme. Beschwert wurde sich schon genug. Gehen wir also einmal davon aus, dass das Bestellerprinzip jetzt auch für den Verkauf käme. Was wären dann die Folgen und was können wir als Makler tun, um uns auf diese Folgen einzustellen?
Von vornherein möchte ich klarstellen, dass es ökonomisch gesehen egal ist, wer den Makler bezahlt, da wenn wir einen vollkommenen Markt annehmen mit vollständiger Informationstransparenz, die Provision des Maklers am Schluss immer vom Marktwert der Immobilie abgezogen wird.

Da es aber keine vollkommenen Märkte gibt, ist es durchaus möglich zu argumentieren, dass gute Makler zu einer besseren Informationstransparenz führen, welche den Kaufpreis erhöhen. Es gibt also aus ökonomischer Sicht einen Grund, dass der Makler existiert, wie es auch aus ökonomischer Sicht einen Grund gibt, warum es den Handel an sich gibt.

Dies dem Verkäufer aber zu erklären wird durch das Bestellerprinzip deutlich erschwert, da dieser jetzt das Gefühl bekommt, dass er den Makler zahlen müsste, obwohl er dies längst schon tut. Die Politik ist sich dem ja wohl bewusst, aber buhlt mit dem Makler-Bashing um Wählerstimmen. Dass der Käufer entlastet wird, ist eine Farce.
Was wären aber nun wirklich die Folgen des Bestellerprinzips?

Folge 1: Die Immobilienpreise werden nicht sinken.
Die Immobilienpreise werden nicht sinken, da private Verkäufer versuchen werden die Provision des Maklers selber zu verdienen. Käufer werden nicht entlastet.

Folge 2: Die Nachfrage nach Maklern sinkt.
Aufgrund des Bestellerprinzips wird zunächst die Nachfrage nach der Maklerdienstleistungen weniger werden. Es werden mehr Verkäufer alleine den Verkauf versuchen, um vordergründig die Kosten des Maklers zu meiden.

Folge 3: Der Preiskampf der Makler wird zunehmen.
Aufgrund der sinkenden Nachfrage und der höheren Preissensibilität des Verkäufers werden die Makler versuchen über den Preis die verlorenen Kunden wieder zu gewinnen.

Folge 4: Das Leistungsangebot der Makler wird steigen.
Aufgrund des erhöhten Wettbewerbs werden die Verkäufer noch stärker die Service-Leistungen des Maklers vergleichen. Die Makler werden sich noch mehr um Anwendung neuer Technologien bemühen, um dem Verkäufer bessere Argumente zu präsentieren.

Folge 5: Makler mit hohen Fixkosten werden unter Druck geraten.
Besonders Makler, die sich auf wenige Geschäfte im Jahr spezialisiert haben, werden ggf. unter Druck geraten. Auch große Makler mit hohen Fixkosten werden unter der Umstellung leiden.

Folge 6: Es wird eine Bereinigung des Markts geben hinsichtlich der Maklerqualität.
Nachweismakler und Knipsermakler werden den Markt zwangsläufig verlassen müssen, wenn Sie ihr Geschäftsmodell nicht anpassen.

Welche Maßnahmen lassen sich aus diesen Folgen herleiten?

Maßnahme 1: Digitalisierung der Makler-Prozesse
Es ist äußerst notwendig geworden sich der Automatisierung der Prozesse zu widmen. Wenn ein Computer die Arbeit des Maklers übernehmen kann, spart sich dieser Zeit und kann anderweitig am Kunden aktiv agieren.

Maßnahme 2: Anpassung des Jobprofils des Maklers
Derzeit ist der Makler ein Überall-Problemlöser. In der Zukunft wird sich dies ein effizient arbeitender Makler nicht mehr erlauben können. Die Anzahl der Immobilienverkäufe muss beim Makler deutlich höher werden, um den geringeren Gewinn auszugleichen. Zudem ist es wichtig, dass sich der Makler neben dem Immobilienverkauf dann noch weitere Verdienstmöglichkeiten erarbeitet.

Maßnahme 3: Kostenstruktur des Makler-Unternehmens jetzt schon flexibel gestalten
Etablierte Unternehmen verschlafen immer wieder Trends. Es wird sicherlich nicht einfach, aber vielleicht sind dies die letzten goldenen Monate. Warum soll man nicht jetzt schon versuchen seine fixe und variable Kostenstruktur vorzubereiten auf etwaige Nachfrageeinbrüche.

Mein Fazit
Gewinner:
1 Der Verkäufer würde durch einen entstehenden Preiskampf der Makler deutlich als Gewinner herausgehen.
2 Auch gut aufgestellte Makler können von der Marktbereinigung profitieren und ihr Produkt besser am Markt platzieren.

Verlierer:
1 Die Käufer werden vorr. nicht entlastet werden, da der Wert der Immobilie ökonomisch gesehen nicht veränderbar ist.
2 Für einen Großteil der derzeit ca. 33.000 angemeldeten Makler wird der Job wohl nicht mehr so attraktiv sein, sei es hinsichtlich der Aufgaben als auch hinsichtlich der Bezahlung.

Wenn ich mir die Effekte anschaue, macht aus makroökonomischer Sicht das Bestellerprinzip durchaus Sinn. Was aber keinen Sinn machen würde, wäre eine Deckelung der Provision. Dies würde einen Eingriff der Politik in einen funktionierenden Markt bedeuten ohne Grund. Das Bestellerprinzip würde schon ausreichend zu einer gewünschten Bereinigung des Markts führen.

Ich persönlich, mal alle ökonomischen Ansätze über Bord, wünsche mir sogar das Bestellerprinzip, da ich von der Qualität unserer Dienstleistung überzeugt bin und durch das Bestellerprinzip auf eine Bereinigung des Marktes von den schwarzen Schafen hoffe. Wir haben äußerst gute Erfahrungen gemacht beim Verkauf mit Innenprovision (aktuell ca. 70% der verkauften Immobilien) und sehen uns gut vorbereitet für ein kommendes Bestellerprinzip.

Habt Ihr Fragen, Kommentare oder Anregungen, dann schreibt einfach oder kommentiert den Artikel. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

Möllerherm ist wieder Focus Top Makler 2018…

https://www.moellerherm-immobilien.de/maklererfahrung/wp-content/uploads/2018/04/92728540-0d2a-4365-93e7-a39fbda51198.jpg

Wir fühlen uns sehr geehrt nach 2017 dieses Jahr wieder als Focus Top Makler ausgezeichnet worden zu sein.

2017 ist für uns ein ereignisreiches Jahr gewesen:

– Wir sind Anfang 2017 in Bremen mit einem neuen Büro gestartet und Ende 2017 in Hamburg.

– Wir haben letztes Jahr 7 neue exzellente Mitarbeiter eingestellt.

– Unser neues großes Ladenlokal in Lübeck in der Fackenburger Allee wurde in Betrieb genommen und wir richten gerade unser neues Ladenlokal in Scharbeutz ein.

Während des Wachstums ist es jetzt an der Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen, insbesondere an unsere tollen Mitarbeiter, die das alles in einem Jahr möglich gemacht haben.

Wir wollen uns an dieser Stelle auch bei den Kollegen für die Auszeichnung recht herzlich bedanken und versprechen, dass wir weiterhin höchsten Wert auf Ausbildung und Arbeitsqualität unserer Mitarbeiter legen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Dieses Jahr hat schon klasse begonnen und wir freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr mit vielen Überraschungen.

Eure Geschäftsführung (von links)

Johannes Möllerherm

Annegret Möllerherm

Dr. Marcel Hofeditz

Möllerherm Immobilien: Wen suchen wir? Wieviel zahlen wir? Und warum stehen wir morgens auf…

Der Maklerjob ist sicherlich ein Phänomen. Es gibt kaum einen Beruf, der mehr Ausbildung abverlangt, mehr Talent benötigt, mehr Hoffnung schafft und mehr enttäuscht. Es gibt kaum einen Beruf der mehr zur Öffentlichkeit nötigt, mehr Geld verspricht, mehr Unsicherheit und Risiken birgt. Es gibt kaum einen Beruf, der mehr abverlangt von deiner Persönlichkeit, deiner Ausdauer und deinem Menschenverstand.

Vielleicht ist es deswegen, dass es nur wirklich wenig gute Makler gibt, viele durchschnittliche Makler und ein paar nicht so Gute.

Makler werden kann grundsätzlich jeder, aber ein guter Makler sein, nur wenige. In kaum einer Berufsgruppe gibt es gefühlt mehr schwarze Schafe als im Maklergeschäft. Von Kaper-Makler bis Bettkanten-Makler zu Gärtner-Makler gibt es zahlreiche Subformen des Maklerdaseins. Die guten Makler sind meistens in individuell und regional aufgestellten Familien-geführten Maklerbüros zu finden. Sie sind spezialisiert auf das Vermittlungsgeschäft und prägen den Markt mit einer kundenorientierten Firmenphilosophie.

Einen guten Makler motiviert nicht der monetäre Aspekt des Berufs.

Gute Makler sind Team-Player. Sie stellen sich in den Dienst der Firma und des Teams und versuchen für das Team Tore zu schiessen. Sie wissen, dass die Provision durch gute Arbeit sowieso kommt. Erfolg ist immer eine Folgeerscheinung von guter und solider Vorleistung. Sie bringen das Team und das Unternehmen mit eigenen Ideen voran. Gute Makler sind abschlussorientiert, wissen sich aber auch den Bedürfnissen der Firma und des Markts, sprich der Kunden, anzupassen.

Gute Makler wissen Vertrauen beim Kunden (Eigentümer und Interessenten) aufzubauen. Sie bringen sich mit Ihrer Persönlichkeit voll ein. Oft entscheiden Augenblicke oder Kleinigkeiten darüber, ob du eine persönliche Beziehung mit dem Kunden auzubauen vermagst oder nicht.

Gute Makler denken zunächst an den Gegenüber und dann an sich selber. Die Provision steht oft aber diesem Denken im Weg.
Daher haben wir mit unserer Firma alle Makler fest angestellt. Wir haben das Fixum deutlich höher angesetzt als den variablen Teil. Bei uns erhalten unsere Mitarbeiter ein monatiliches Fixum und eine Provisionsvorauszahlung auf den variablen Provisionsteil. Den variablen Teil kann man durch erfolgreiche Verkäufe auffüllen. Wer mehr verkauft, kommt recht schnell über diesen Bereich hinaus. Dazu gibt es ein Handy, Laptop und ein Auto, das man sich selbst konfigurieren kann.

Der Motivationseffekt ist bei unseren Mitarbeitern deutlich zu spüren. Unsere Mitarbeiter denken stärker im Team und für die Firma als für sich selber. Das merken auch die Kunden. Wenn Sie mich fragen, erzähle ich Ihnen ganz offen, dass wir auf diese Art unsere Mitarbeiter anders und besser behandeln wollen.

Aktuell sind wir in unseren Verkaufsgebieten auf der Suche nach neuen guten Mitarbeitern, insbesondere in Kielaber auch perspektivisch in Hamburg und Bremen suchen wir Makler in Festanstellung für unseren Betrieb. Wenn ihr uns überzeugt, dann geben wir euch das nötige Know-How und die Prozesse erfolgreich makeln zu können. Wir unterstützen euch mit On-the-Job Coachings. Ihr bekommt einen Mentor aus der Geschäftsführung zugewiesen. Ihr werdet mit Webinaren, externen Schulungen und internen Workshops ausführlich geschult. Unser CRM-System ist cloud-basiert und hat eine top iPhone-App. Arbeiten von unterwegs ist also kein Problem.

Wir suchen auch Maklerbüros die sich uns anschliessen wollen oder Makler mit Erfahrung, die gerne ein Verkaufsgebiet aufbauen wollen. Zum Führen eines Maklerbüros bedarf es heutzutage über das Fach-Wissen hinaus zusätzlich auch Kenntnisse im Umgang mit modernen Technologien (Fotografie, Virtualität) und neuen Medien (SEO, Google Adwords, Lead-Maschinen, Social Media). Vielleicht ist es an der Zeit sich einen starken ganzheitlichen Partner zu suchen, der Produkte und Wissen für eine moderne Gebrauchtimmobilien-, Neubau-, und Commercialvermarktung abdeckt.

Mit unseren Büros in Norddeutschland ergeben sich Netzwerk-Vorteile. Dadurch dass wir ca. 40.000 Kunden in unserer Kartei haben, kann auch mit Kundenzuführungen oder Kapitalanlagen ggf. leichter ein passender Käufer oder Verkäufer gefunden werden. Zusätzlich ist unsere Marke in vielen Regionen auch über Schleswig-Holstein hinweg bekannt.

Was bieten wir?

Wir sind eine Prozess-orientierte Firma. Unsere wichtigsten Unternehmensabläufe haben wir in Prozessen abgebildet, die selbsterklärend sind. Unser System schult daher quasi unsere Mitarbeiter selber und besonders neue Mitarbeiter können sich ohne Hilfe recht zügig selbst einarbeiten. Das persönliche Coaching kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Wir haben einen Innendienst mit ca. 10 Mitarbeitern, d.h. der Makler kann sich bei uns um das Wichtigste kümmern, den Kunden. Den Rest (wie z.B. Exposé-Erstellung oder Telefonakquise) macht unser Innendienst. Wir haben bewährte automatische digitale und analoge Akquise-Prozesse, die ein Grundrauschen an neuen Immobilien verspricht.

Unsere Kultur ist einmalig, familiär und einfach nur geil. Spaß haben steht bei uns weit oben in jedem Büro in Nord-Deutschland. Seid Ihr Makler oder wollt gerne einer werden, könnt ihr mir gerne eine Mail an marcel.hofeditz@moellerherm-immobilien.de mit euren Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf & Anschreiben) schicken. Alternativ könnt ihr mich auch unter meiner Handynummer 0151-50467537 kontaktieren oder über Whatsapp anschreiben. Mehr zu unserer Firma findet ihr unter: www.moellerherm-immobilien.de

Ich hoffe, dass ihr diesen Artikel spannend fandet, auch wenn ggf. nicht der passende Job dabei war.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn Ihr diesen Artikel bei Facebook oder in anderen Netzwerken teilt. Vielleicht findet sich ja in eurem Netzwerk ein Bekannter, der sich für einen neuen Job interessiert.

Euer Marcel

Dr. Marcel Hofeditz ist Teil der Geschäftsführung von Möllerherm Immobilien. Er ist verantwortlich für die Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die 3 Makler-Typen: Der Netzwerker, der Einzelgänger und der Pirat

Wie man sich vorstellen kann, ist das Maklerleben auch stark vom Austausch mit den Kollegen am Markt geprägt. Nach nun 2 Jahren Maklererfahrung habe ich mal versucht die unterschiedliche Makler, die sich am Markt bewegen, in 3 Typen zu klassifizieren. Nach längerer Beobachtung konnte ich feststellen, dass über unsere Märkte hinweg in ganz Norddeutschland sich diese Typen immer wiederfinden lassen:

1 Der Netzwerker

Die Netzwerker sind die Maklerkollegen, die sich mit den anderen Kollegen auf den Austausch fokussieren. Sie wollen über die aktuellen Trends des Markts und der Technologie Bescheid wissen und diese ggf. im Unternehmen umsetzen. Sie freuen sich darüber Gemeinschaftsgeschäfte mit den anderen Kollegen zu machen und sich auf Tagungen zu treffen. Sie profitieren vom gegenseitigen Austausch und schärfen dadurch ihr Dienstleistungsangebot. Um Netzwerker zu werden muss man sich natürlich zunächst bewusst darüber sein, welchen Mehrwert man in ein Gespräch mit den gegenüber bringen kann. Bringt man keine Immobilien, kein Wissen oder keine Erfahrung mit, dann erschwert dies den Einstieg ins Netzwerken. Es kann zum Netzwerken aber auch reichen, dass man einfach ein netter Kollege ist und sich höflich und freundlich gibt im gemeinsamen Miteinander. Netzwerker legen Wert auf Auszeichnungen und Mitgliedschaften. Der finanzielle Gewinn kann aber beim Netzwerker schnell ins Hintertreffen geraten. Die Qualität des Angebots und das Wachstum des Unternehmens steht beim Netzwerker oft im Vordergrund. Netzwerker würden gerne Einzelgänger davon überzeugen Netzwerker zu werden. Netzwerker verbünden sich gegen Piraten, um diese am Markt zu isolieren.

2 Der Einzelgänger oder auch Einsiedler

Der Einzelgänger oder auch Einsiedler beschäftigt sich mit den Kollegen nur peripher. Er fürchtet sich vor der Konkurrenzanalyse, da dies ihn ja seiner Meinung nicht weiterbringt. Er konzentriert sich lieber auf sich und seine Stärken als die Kollegen oder das Drumherum zu studieren. Dabei versucht er auch nicht mit den Kollegen am Markt anzuecken. Der Einzelgänger kennt sich selbst und seinen Markt sehr genau, weiß aber nicht wie er mit diesem Wissen auf Andere zu gehen sollte. Er kann sich nicht erklären, welchen Vorteil der offene Austausch mit Kollegen über das Geschäft hat. Es erschließt sich ihm auch nicht, warum man mit Kollegen Gemeinschaftsgeschäfte machen soll, weil man dadurch ja einen Teil der Provision abgeben muss. Entweder er macht das Geschäft alleine oder gar nicht. Er legt nur Wert auf Mitgliedschaften oder Auszeichnung die ihn persönlich wirklich weiterbringen und nicht seiner Meinung nach gefälscht sind. Er missbilligt ggf. Netzwerke als reine Show. Piraten machen ihm Angst. Einzelgänger können zu Einsiedlern werden, wenn Sie ggf. nicht vorankommen. Dann zieht sich ein Einzelgänger in seinen Heimatmarkt zurück und versucht gestärkt wieder aus dem Markt nach einer Erholungszeit hervorzugehen.

3 Der Pirat

Der Pirat kapert und entert andere Kollegen am Markt. Er macht sich bewusst zum Feindbild und genießt die besondere Stellung die er dadurch inne hat. Für ihn geht es um das schnelle Geld und weniger um die nachhaltige Anerkennung am Markt die dem Netzwerker am Wichtigsten ist. Der Pirat schreckt auch vor nichts zurück. Er sucht sich die schwächsten Opfer am Markt aus und versucht die Kunden abzuwerben. Dabei bedient er sich Methoden wie die Verkäufer der Kollegen ausfindig zu machen und anzuschreiben oder anzurufen, sich auf Verkaufsveranstaltungen der Kollegen unter falschen Namen zu bewegen und seine Visitenkarten zu verteilen oder auch Objekte ohne die Zustimmung des Eigentümers am Markt anzubieten. Der Pirat wird eigentlich überwiegend als Kaper-Makler oder Nachweis-Makler aktiv. Diese Missform des Maklers gibt es leider noch allzu häufig am Markt und viele Käufer fallen auf die doppelten Inserate in den Portalen immer wieder rein. Der Pirat verabscheut Netzwerker, da diese sich gegen ihn verbünden. Nur dann fürchtet er sich davor, dass sein Ruf so leidet, dass keiner mehr bei ihm kaufen möchte.

Jeder Marktteilnehmer kann vom Piraten zum Einzelgänger, vom Einzelgänger zum Netzwerker oder auch (aber eher selten) vom Piraten zum Netzwerker wechseln. Dabei bedarf es aber oft einer starken kulturell-betrieblichen Veränderung, wie z.B. Wechsel des Geschäftsführers, aber insbesondere bedarf es viel Zeit und Aufwand, damit die Kollegen die Veränderung wahrnehmen. Ist einer der oben genanten 3 Typen erfolgreicher als der Andere? Es kommt hierbei auf die Definition des Erfolgs an. Der Pirat hat den Vorteil unberechenbar zu sein am Markt. Mit dessen Methode kann man kurzfristig mit wenig Mühen ggf. einen finanziellen Erfolg erzielen auf Kosten des eigenen Images. Der Einzelgänger kann mit seiner Askese durchaus erfolgreich sein. Auch innovative Unternehmen können sich als Einzelgänger am Markt präsentieren, da Sie ein neues Geschäftsmodell verfolgen. Der Netzwerker bietet ggf. durchaus die nachhaltigsten Erfolgschancen mit dem Risiko sich beim Netzwerken zu verzetteln.

Wenn der Blog-Artikel gefallen hat, würde ich mich natürlich über ein Teilen auf Twitter, Google+, LinkedIn oder Facebook sehr freuen. Ich empfehle auch unseren Artikel über Kaper- und Nachweis-Makler: http://www.moellerherm-immobilien.de/maklererfahrung/2017/02/23/vorsicht-vor-dem-knipser-warum-nachweismakler-ihrem-immobilienverkauf-schaden/

Viel Spaß weiterhin beim Makeln und Netzwerken,

Euer Marcel

Ja zur Ausbildung! Warum wir Makler unsere Berufsgruppe schützen wollen…

Im März 2008, also vor über 9 Jahren kam ein junges selbstbewußtes Mädel namens Anika auf unseren ersten Stand auf der Immomeile der Lübecker Nachrichten mit dem festen Entschluß in der Immobilienbranche eine Ausbildung zu machen. Sie erzälte uns, dass Sie im Juni ihr Abitur fertig habe und danach gerne Immobilienkauffrau werden möchte. Wir hatten seinerzeit noch keine Erfahrungen in Sachen Ausbildung von Nachwuchskräften aber nach kurzer Überlegung wurde uns schnell klar, dass die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften eine große Chance für unser Unternehmen bedeuten könnte.
Damals wie heute ist der Beruf des Immobilienmaklers keine geschützte Berufsbezeichung, denn jeder kann sich bei seiner Gemeinde einen Maklerschein nach §34c kaufen und sich fortan Immobilienmakler nennen. Dass es nach wie vor derartig lasche Zugangsvoraussetzungen gibt und sich quasi jeder Zugang zum Maklergeschäft kaufen kann, hat nicht wirklich zum Vertrauen in die Qualifikation unserer Berufsgruppe beigetragen. Daher muss die Branche selber etwas unternehmen.

Der Immobilienverband Deutschland ivd, dem ca. 6000 der über 40.000 in Deutschland aktiven Maklerunternehmen angehören, fordert deswegen seit vielen Jahrzehnten einen Fach- und Sachkundenachweis für Makler einzuführen. Das hat die Politik aber bisher leider immer abgeleht. Um dem ivd angehören zu können, müssen Makler, Sachverständige und Verwalter von Immobilien vor der Aufnahme in den Verband eine Sachkunde – Prüfung ablegen. Das sorgt für eine Mindest-Qualität der angebotenen Dienstelstungen.

Zurück zu Anika. Sie hat ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau mit Auszeichung abgeschlossen und inzwischen haben wir jedes Jahr einen neuen bzw. eine neue Auszubildende eingestellt und zur Immobilienkauffrau bzw. Immobilienkaufmann ausgebildet und jede/n nach seiner Ausbildung in die Festanstellung übernommen. Aktuell haben wir eine junge Frau im 3. Lehrjahr und einen jungen Mann im 2. Lehrjahr. Im August kommt dann Antonia, die gerade mit ihrem Abitur fertig ist und beginnt dann ihre Ausbildung bei uns.

Junge und gut ausgebildete Mitarbeiter wachsen nicht auf Bäumen. Wir müssen sie selber ausbilden und entwickeln. Unsere Branche braucht Talente, die die Immobilie des Menschen erfolgreich vermarkten können. Hier geht es um die Generierung der Werte, in die Menschen ihr Leben lang investiert haben. Da müssen wir an uns die Maßstäbe höher setzen. Genauso sollte dies die Politik machen. Es soll nicht jeder makeln dürfen, denn es bedarf unserer Meinung nach einer nachgewiesenen Qualifikation an Seriösität und Vertrauen.

Nichts für Käuferportale oder Kaper-Makler: 5 Tipps zum Vertrauensaufbau im Maklergeschäft!

Ob Kaper-Makler, Nachweismakler, Knipser oder Käuferportale, Sie alle hoffen auf das schnelle Geschäft. Sie handeln mit den Daten und Informationen der Eigentümer oft ohne, dass die Eigentümer sich darüber im Klaren sind, was genau mit Ihren Daten passiert.

Die Wahrheit ist nämlich echte Kundenbeziehungen entstehen nicht von heute auf morgen, sondern brauchen Zeit. Ein guter Makler hat diese Zeit und investiert Sie.
Wissenschaftlich gesehen benötigt der Vertrauensaufbau zwischen zwei Menschen  nämlich zwei Dinge: Positive Erwartungen an das Beziehungsergebnis, sowie die Bereitschaft von beiden Seiten sich verwundbar zu machen.

Was heißt das für uns Makler? Wir müssen einen Mehrwert schaffen im Immobilienverkauf und diesen auch erklären können. Wir gehen mit dem was wir tun in Vorleistung und riskieren einen Verlust mit jeder Immobilie, die wir ins Angebot aufnehmen.
1 Wir müssen uns von pauschalen Regeln lösen
Es gibt kein Pauschalrezept. Authentizität, Ehrlichkeit oder Integrität erhöhen das Vertrauen beim Menschen gegenüber. Um authentisch zu sein, muss ich aber auf mein Bauchgefühl horchen. Ich brauche die Intuition das Richtige zu sagen im richtigen Moment. Manchmal ist es wichtig eine persönliche Basis aufzubauen bevor man sich der Immobilie zuwendet, manchmal ist es aber auch anders herum und die Immobilie ist erst einmal wichtig. Die Beziehung muss an dieser Stelle über die Immobilie erarbeitet werden.

2 Der Vertrauensdialog kann und sollte immer und überall beginnen
Der so genannte „Vertrauensdialog“ beginnt ab dem Moment, wo ich das erst Mal mit meinem Gegenüber in Kontakt gerate und der Dialog kann immer und darf überall beginnen. Das heißt, dass wenn ich zum Beispiel im Sportverein in der Umkleide sitze und man ich mich mit dem Sitznachbar über Sport unterhält, kann dies der Beginn eines Vertrauensaufbau sein. Auf die Frage: „Was ist mein Job?“ Sollte man schon mit Begeisterung und strahlenden Augen reagieren dürfen „Ich bin Makler.“. Immerhin haben wir den „besten Job der Welt“. Öfters beginnt eine Kundenbeziehung jedoch eher durch eine direkte Ansprache des Verkäufers oder eine eigene direkte Ansprache. Wenn dies passieren sollte, ist es auch hier wichtig die Ansprache bzw. die Kontaktaufnahme möglichst natürlich und selbstverständlich wirken zu lassen.

3 Selbstverständlichkeit ist wichtig für einen vertrauensvollen Dialog
Dass ein Kunde am Freitag um 19 Uhr anruft und eine Marktwerteinschätzung wünscht, ist natürlich nicht selbstverständlich, sollte es aber sein. Das heißt, dass wir in dieser Situation nicht angespannt sind und entspannt das Gespräch entgegennehmen und versuchen die Situation so natürlich wie möglich zu nehmen. Wenn mich Kunden Abends um 19 Uhr anrufen, dann gehe ich gerne ans Telefon, denn es könnte ja auch ggf. sehr wichtig sein. Wenn mein Sohn dazwischen quatscht, dann erzähle ich auch mal gerne über das Leben als Familienvater. Meine Kunden freuen sich dann, dass Sie nicht nur einen Makler haben, sondern auch einen Papa mit einem kleinen Sohn. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir sehr viel über unsere Verkäufer erfahren, dann können wir auch ein wenig von uns preisgeben. Die Trennung von Beruf und Arbeit ist an dieser Stelle durchaus schwierig möglich, vielleicht sogar eher hinderlich. Der Beruf des Maklers bedeutet immer, dass man zu einem gewissen Grad in der Öffentlichkeit steht. Der eigene Name ist in diesem Fall die eigene Marke, der sich bei dem Verkäufer auch einprägen soll. Wenn ich möchte dass dieser Name bekannt wird, dann muss ich dafür auch ein wenig mein Privatleben preisgeben.

4 Kundengespräche sind kein Monolog, sondern ein Dialog
Wenn wir zum Beispiel ins Haus gebeten werden und wir vielleicht mit einem kleinen netten Satz beginnen wie: „Soll ich meine Schuhe ausziehen, ich habe mir heute extra warme Socken angezogen?“ oder „Entschuldigen Sie mein „nasses“ Auftreten, aber der Wettergott meinte es nicht gut mir“, dann schaffe ich gleich eine Wohlfühl-Atmosphäre. Passen diese Sätze immer? Natürlich nicht, es regnet ja auch nicht immer. Das Kundengespräch läuft dann schlecht, wenn man selber merkt, dass es „verkäuferisch“ wirkt. Man kennt diese Situation, man sitzt dort, versucht zu senden, zu senden und zu senden, aber man hat das Gefühl, dass der Empfänger nichts von dem Gesendeten erreicht. Es entsteht keine Empathie auf der Gegenseite, kein Leuchten in den Augen für die eigenen Geschichten und als Reaktion darauf, wird noch mehr gesendet, vielleicht gefällt ihm ja noch eine weitere spannende Geschichte, die mir gerade erst passiert. Anstatt einfach einmal kurz und knapp den Verkäufer eine wichtige aber nicht oft gestellte Frage zu stellen, zum Beispiel: „Was war denn das Schönste, was Sie in diesem Haus erlebt haben?“ oder „Welche Erinnerungen verbinden Sie mit diesem Haus?“

5 Weniger ist mehr
Die besten Termine bei Verkaufsinteressenten hatte ich, wo der Verkäufer von sich aus über seine ihm wichtigen Dinge sprach. In diesem Fall hat mein Gegenüber von selbst erzählt und berichtet und ich konnte ihn durch meine Fragestellung selbst auf die Erkenntnis bringen, die er noch suchte. Trotz unserer Erfahrung durch viele Immobilienverkäufe ist es doch oft so, dass diese nur zu einem gewissen Grad bei der Lösung von den besonders wichtigen Problemen hilft. Die wirklich wichtigen Probleme müssen die Verkäufer meist selber lösen. Man kann an dieser Stelle nur unterstützend wirken. Dies ist ja auch unsere Berufung, nämlich nur nur Immobilien, sondern insbesondere auch Vertrauen zu vermitteln .

Wenn ihr mehr über die Nachweismakler lesen wollt, dann könnt ihr hier weiterlesen. Wenn ihr mehr zu Käuferportale wissen wollt, dann lest gerne hier weiter.

Wenn ihr Themen habt, die euch besonders interessieren, dann schreibt einfach diese in das Kommentarfeld oder mir persönlich. Ich freue mich auf Eure Nachrichten…

Vorsicht vor den Käuferportalen! Warum Sie sich selber Ihren Makler aussuchen sollten…

Wenn Sie bei Google oder anderswo „Immobilie verkaufen“ eingeben, erscheinen ganz oben Angebote von Internetportalen, die sich zwar sehr gut damit auskennen, wie man in den Ergebnislisten an die ersten Positionen kommt, aber von der Materie Immobilienverkauf nur sehr wenig verstehen und sich in Ihrer Region auch meist nicht auskennen. Die verlockenden Überschriften lauten z.B.

  • Zum Höchspreis verkaufen
  • Immobile verkaufen Top-Preis – 100% kostenlos für Verkäufer
  • Immobilie erfolgreich mit Makler verkaufen

Wer will das nicht? Immer mehr Portale werben im Internet auf diese Art um Kunden.

Es wird angeboten seine zu verkaufende Immobilie mit ein paar Mausklicks kostenlos bewerten zu lassen und meist damit, das Sie in Kürze 3 kostenlose Angebote von Maklern aus der Region erhalten. Dazu kommen zusätzliche aufmerksamkeits-haschende Aussagen wie: 25.000€, 50.000€, 75.000€ mehr für Ihr Objekt oder das nur geprüfte Immobilienmakler vermittelt werden.

Ziel des Ganzen ist immer, an Ihre Daten zu kommen.

Das Eingabemenü macht es Ihnen einfach, die vom Portal gewünschten Eckdaten einfach anzuklicken. Zum Schluss geben Sie noch Ihre Email-Adresse und Ihre Telefonnummer ein und werden umgehend von den Mitarbeitern des Portals angerufen. Hier bekommen Sie dann einen oder mehrere regional tätige Makler empfohlen oder Sie werden direkt von Maklern der Region angerufen, die Ihnen eine kostenlose Marktwerteinschätzung vor Ort anbieten.

Bei den „empfohlenen“ Maklern handelt es sich aber leider meist nicht um die Besten ihrer Zunft, sondern um die, die für jeden Kontakt, den Sie von den Portalen erhalten bares Geld auf den Tisch der Portale legen, um bei Ihnen den Fuß in die Tür zu bekommen. In der Regel sind nur die zweit- und drittklassigen Makler bereit für derartige Kontakte Geld zu bezahlen. Die Qualität der folgenden Marktwerteinschätzung erahnen Sie schon.

Zusätzlich schließen die Portale einen Rahmenvertrag mit dem zahlungswilligen Makler und der zahlt dann u.a. 250 € für jeden Kontakt, bei dem er anrufen kann. Dieses Angebot wird 3 verschiedenen zahlungsbereiten Makeln unterbreitet und wer zuerst anruft, malt zuerst. Das sind Summa Summarum 750€ pro Verkäuferkontakt, die das Portal erlöst. Es gibt aber auch Portale die Makler anrufen und Ihre konkreten Kontaktdaten gegen Bezahlung einzelfallbezogen verkaufen wollen. Geprüft ist da von den Portalen bei der Maklerauswahl recht wenig und die Qualifikation des Maklers spielt so gut wie keine Rolle. Wer zahlt, bekommt Ihre Kontaktdaten.

Den meistbieten Makler zu bekommen, der Ihnen utopische Verkaufspreise verspricht bringt Ihnen aber rein gar nichts. Im Gegenteil. Es droht Ihnen der schlimme Fall Ihre Immobilie mit einem überhöhten Preis am Markt zu „verbrennen“.
Gute und qualifizierte Makler teilen die Maklerbelohnung, sprich Courtage, nicht mit überregionalen Portalen dieser Art, denn Sie wissen genau was Ihre Arbeit wert ist. Daher kommen Sie auf diesem Wege meist nicht an die Besten der Branche heran, die den marktgerechten Preis auch wirklich erzielen und nicht nur versprechen.

Wir empfehlen, sich bei Bekannten und Freunden nach deren Erfahrungen zu erkundigen und auch mal im Internet zu stöbern, wer den für Sie besten Auftritt mit seiner Webside hat, wo die Qualität der Fotos professionell ist und auch die Texte in den Exposés lesefreundlich aufbereitet sind. Auch eine Mitgliedschaft im Berufsverband ivd sagt eine Menge über die Qualität aus. Man merkt ganz schnell, welcher Makler zu einem passt und wen man anrufen sollte. Schauen sie auf die Bewertungen von Google, Immobilienscout24 und Focus. Und bestellen Sie gerne mehrere zu sich nach Hause, um einen Vergleich zu ziehen, aber geben Sie diese wichtige Entscheidung nicht aus der Hand.

Lassen Sie sich also, wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten, nicht blenden von rein Profit-orientierten Portalen, sondern verlassen Sie sich besser auf Empfehlungen, eigene Recherchen und ihr gutes Bauchgefühl. Denn damit sind Sie bis heute ja auch immer erfolgreich und glücklich gewesen.