Eine neue Anschlussimmobilie finden

In diesem Abschnitt behandeln wir das Thema der Immobiliensuche. Folgende Themen erwarten Sie:

  • Aus dem Haus in die Wohnung: In welcher Situation befinden Sie sich?
  • Miete oder Kauf? Was macht für Sie Sinn?
  • Wohnung oder doch noch mal ein kleineres Haus oder Bungalow? Erdgeschoss-, Etagen- oder Penthauswohnung? Welche Alternativen gibt es?
  • Neubau- oder Bestandsimmobilie?
  • Womit fängt man am besten an? Verkauf der eigenen Immobilie oder Immobiliensuche?
  • Tipps zur Immobiliensuche
  • Aktuelle „Betrugsmaschen“ am Markt. Fallen Sie nicht darauf herein!

Aus dem Haus in die Wohnung

Wenn alternative Wohnmodelle für Senioren (noch) nicht in Frage kommen und die aktuelle Immobilie zu groß geworden ist, stellt sich für viele Eigentümer die Frage nach einer neuen, kleineren Anschlussimmobilie. Die Kriterien der neu zu findenden Immobilie sind hier meist sehr ähnlich:

  • Erdgeschoss oder Etagenwohnung mit Aufzug
  • 60  bis 100 m² Wohnfläche, je nachdem, ob man alleine oder zu zweit ist
  • möglichst barrierefreier Zugang mit wenig bis gar keinen Stufen
  • zentrale Lage bzw. eine gute Infrastruktur und Versorgung in direkter Nähe
  • Eventuell: Stellplatz oder Tiefgaragen-Stellplatz für den PKW

Eine passende Wohnung zu finden ist heutzutage nicht ganz einfach – aber schaffbar, wie Sie in dem folgenden Beitrag lesen werden. Auf welche Kriterien Sie bei der Wohnungswahl achten sollten, erfahren Sie hier. Leider wird sich die Wohnungsknappheit (insbesondere Wohnungen, die auch für ältere Menschen in Frage kommen) auch in den nächsten Jahren noch verschärfen. Die aktuelle demografische Entwicklung gibt diesen Trend vor.

Zum einen wird die Bevölkerung immer Älter und die medizinische Versorgung immer besser, sodass viele auch bis ins hohe Alter noch eigenständig in einer eigenen „normalen“ Wohnung leben können. Zum anderen kommen nun die starken Baby-Boomer-Geburtenjahrgänge 1958 bis 1962 in das Alter, um sich über die eigene Wohnsituation Gedanken zu machen. Die Kinder sind aus dem Haus, erste Räume stehen leer und die Idee ist nun meistens immer dieselbe: Das große Haus soll verkauft und finanzielle Liquidität geschaffen werden, um das Alter genießen zu können – und eine kleinere Wohnung, die man auch mal für längere Zeit abschließen kann, um auf Reisen zu gehen, soll es werden.

Miete oder Kauf?

Zu allererst sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie in Zukunft wieder eine eigene Immobilie besitzen wollen oder ob für Sie auch eine Wohnung zur Miete in Frage kommt. Viele Menschen, die ihr Leben lang in Eigentum gelebt haben, fällt die Vorstellung schwer in Zukunft zur Miete zu wohnen. Beide Alternativen haben jedoch ihre Vor- und Nachteile.

  • Mietwohnung
    • Finanzielle Freiheit: Der Erlös aus der verkauften Immobilie bleibt Ihnen auf Ihrem Konto erhalten, um das Leben zu genießen.
    • Keine Verpflichtung und Instandhaltung: Für Wartungsarbeiten und Instandhaltung der Immobilie kommt der Vermieter auf.
    • Flexibler Wohnungswechsel möglich: Sollte Ihnen die Wohnung, die Lage, die Nachbarschaft oder der Vermieter aus irgendeinem Grund in wenigen Jahren doch nicht mehr gefallen, können Sie sich ohne große Wechselkosten eine andere Wohnung suchen. Die gesetzliche Kündigungsfrist ist Ihre einzige Limitierung.
    • Veränderungen an der Miet-Wohnung müssen mit dem Vermieter abgesprochen werden: Sollte Ihnen zum Beispiel der Fußboden oder die Küche nicht gefallen, müssen Sie sich mit dem Vermieter auseinandersetzen, ob er diese erneuert oder Sie, im Falle einer wirklich langjährigen Mietabsicht, die Änderungen selber auf eigenen Kosten vornehmen lassen können.
    • Vergleichsweise großes Angebot am Markt: Mietwohnung wechseln deutlich häufiger den Bewohner, als Kaufimmobilien, dadurch ist der Umschlag am Markt deutlich höher.
  • Anschlussimmobilie kaufen
    • Kauf ist mit Kaufnebenkosten verbunden: Der Kauf einer neuen Immobilie ist mit Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und eventuellen Maklergebühren verbunden, wodurch Sie mindestens 7-8 Jahre die Wohnung behalten sollten, bevor Sie diese vermutlich wieder ohne Verlust der investierten Kaufnebenkosten verkaufen können.
    • Wertsteigerung: Vermutlich profitieren Sie von den weiter steigenden Immobilienpreisen, sollten Sie die Wohnung in Zukunft wieder verkaufen wollen.
    • Ein eventueller Verkauf in Zukunft ist mit mehr Aufwand verbunden als eine Mietwohnung zu kündigen
    • Eigentümerversammlungen, Instandhaltungsrücklage, Hausordnung: Als Eigentümer einer Wohnung kaufen Sie sich meistens in eine Eigentümergemeinschaft mit mehreren Eigentümern ein. Diese tagt in der Regel ein mal pro Jahr, um über alle Dinge zu entscheiden, die das gesamte Haus und die Eigentümergemeinschaft betreffen. Hier werden auch Erneuerungen und Modernisierungen am Haus beschlossen, die unter Umständen eine Erhöhung der Instandhaltungsrücklage erfordern. Als Eigentümer ist man hier verpflichtet sich daran zu beteiligen, auch wenn man eventuell gegen die Maßnahmen gestimmt hat.
    • Wohnungseigentum ist nicht Real-Eigentum: Im Gegensatz zum Haus, wo Sie alles alleine entscheiden konnten als Eigentümer, ist dies in einer Eigentümergemeinschaft nicht ohne weiteres möglich. Meistens ist es so geregelt, dass Sie innerhalb der Wohnung nach eigenen Vorstellungen renovieren und umgestalten können – Fenster, Leitungen, Wohnungstüren usw. gehören jedoch in der Regel der Eigentümergemeinschaft, die Sie in einem beabsichtigten Erneuerungsfall um Erlaubnis fragen müssen.

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Was soll es werden? Erdgeschoss-, Etagenwohung, Penthouse, kleineres Haus oder Bungalow?

Die klassische Anschlussimmobilie nach dem großen eigenen Haus mit Garten ist eine Wohnung, zum Beispiel eine Erdgeschoss- Etagen- oder auch Penthousewohnung. Viele Eigentümer spielen jedoch auch mit dem Gedanken ein kleineres Haus zu kaufen oder zu mieten, zum Beispiel einen Bungalow, in dem man auf einer Ebene wohnen kann oder ein Reihen- oder Doppelhaus, das einen kleinere Garten hat.

Erdgeschoss- oder Hochparterre-Wohnungen kommen aufgrund ihrer Ebenerdigkeit gut für das Wohnen im Alter in Frage. Man ist nicht abhängig von einem Aufzug oder Treppen im Haus. Meist sind nur wenige oder garkeine Stufen bis zur Wohungstür zu überwinden und der PKW lässt sich nah an der Haustür parken. Außerdem haben Erdgeschosswohnung eventuell einen kleinen Gartenanteil. Da jedes Haus ein Erdgeschoss aufweist, sind auch Bestandsimmobilien ohne Aufzug hier in die Suche gut einzubeziehen. Viele Menschen haben aus Sicherheitsgründen Bedenken im Erdgeschoss zu wohnen, dann kommt vielleicht eher eine Etagen- oder sogar Penthouse-Wohnung in Frage. Hier sollte, wie gesagt, unbedingt auf einen Aufzug geachtet werden. Die meisten Wohnungen am Markt sind Etagenwohnungen. Jedes Haus hat meistens nur ein oder zwei Penthousewohnungen. Wenn es unbedingt ein Penthouse sein soll, aufgrund der gewünschten Dachterrasse oder sonstigen Gründen, sollten Sie sich auf eine längere Suche und ein Preis-Premium hinsichtlich Miete oder Kaufpreis einstellen – üblicherweise sind diese Wohnungen 15% teuer als vergleichbare Etagenwohnungen mit Balkon.

Hinsichtlich der Eignung fürs Alter ist von einem Reihen- oder Doppelhaus, auch wenn dieses kleiner ist als das vorige Einfamilienhaus, meist abzuraten, da die Wohnfläche sich häufig über 2, 3 oder sogar 4 Etagen verteilt, wenn man einen Keller mit berücksichtigt. Außerdem ist meist die Tür- und Flurbreite auf die maximale Ausnutzung der angeschlossenen Räume ausgelegt. Diese Häuser sind optimal für junge Familien geplant. Auch Wohnen auf einer Ebene ist hier sogutwie nicht möglich, da die Bäder sich meist im Obergeschoss befinden und die Grundfläche nicht ausreichend ist Wohn- und Schlafzimmer im Erdgeschoss.

Wenn die Anschlussimmobilie unbedingt noch mal ein Haus sein soll, ist ein Bungalow empfehlenswert. Die meisten Bungalows wurden in Deutschland in den 60er und 70er Jahren gebaut, als der Baustil modern war und ein gewisses Prestige hatte. Hier sollte unbedingt auf etwaige Renovierungskosten acht gegeben werden und die Immobilie mit einem Bausachverständigen ein zweites mal begangen werden. Machen Sie sich bewusst, dass nur ein kleiner Teil der Einfamilienhäuser im Bungalow-Stil erbaut sind und diese aufgrund der demografischen Situation stark nachgefragt sind. Der Markt für normale Einfamilienhäuser oder klassische Wohnungen ist deutlich größer. Wir haben auch viele Interessenten in der Kartei, die ein kleines Grundstück (ca. 400 m² ) suchen, um einen kleinen Bungalow neuzubauen. In diesem Fall sollte man sich bewusst sein, dass das Grundstück mit einem Bungalow häufig nicht maximal ausgenutzt wird bzgl. der Wohnfläche, die auf dem Grundstück möglich ist. Auch ist die Grundstückssuche in dieser Größenordnung aktuell schwierig und kann lange dauern.

Neubau oder Bestandsimmobilie

Neubau

Neubau

Egal, ob Sie eine Immobilie zur Miete oder zum Kauf suchen, meistens gibt es in beiden Kategorien Bestandsimmobilien oder Neubauimmobilien. Neubauimmobilien werden vorrangig in mittleren bis teuren Wohnlagen errichtet, da hier die Neubau- und Wohnungspreise ausreichend hoch sind, damit ein Bauträger profitabel bauen kann. In günstigeren Wohnlagen hingegen (<3.000 €/m² Neubaupreis) werden entsprechend selten Neubauwohnungen erstellt, wenn es sich nicht um geförderten Wohnungsbau handelt. Im geförderten Wohnungsbau dürfen Sie als Bewohner eine gewisssen Einkommensgrenze nicht überschreiten, um die Wohnungen bewohnen zu dürfen. Wenn es sich nicht um geförderten Wohnungsbau handelt, sollten Sie sich bewusst sein, dass ähnlich zu einem Neuwagen die Preise für Kauf und Miete höher sind, als bei Bestandsimmobilien. Dafür erhalten Sie eine neue Wohnung bei der Sie häufig noch die eigenen Wünsche einbringen können - auch bei Anmietung. Viele Eigentümer, die eine Neubauwohnung als Kapitalanlage gekauft haben, geben ihren Mietern ein Mitspracherecht zur Ausstattung der Wohnung hinsichtlich Küchenplanung, Bodenbelägen und anderen Dingen. Dies ist jedoch nicht selbstverständlich. Im Falle des Kaufs einer Neubauwohnung können Sie dies natürlich völlig frei entscheiden. Wichtig ist, dass Sie die Bauzeit und Fertigstellung des Neubaus in die eigene Zeitplanung einkalkulieren. Es kommt nicht selten vor, dass geplante Fertigstellungstermine nicht gehalten werden können. Planen Sie hier besser 3 Monate mehr zur Sicherheit ein. Neubauwohnungen sind darüber hinaus häufig bereits sehr gut auf das altergerechte Wohnen ausgelegt, da hier Aufzug, Tiefgarage und barrierefreie Zugänge eingeplant sind.

Bestandsimmobilie

Im Falle einer Bestandsimmobilie zum Kauf sollten Sie sich darauf vorbereiten, dass Sie diese vor Bezug renovieren müssen. Auch hier sollten Sie ausreichend Luft für die Renovierungsarbeiten einplanen (zeitlich und finanziell), um den Wechsel so reibungslos, wie möglich zu gestalten. Im Falle der Anmietung einer Bestandsimmobilie erhalten Sie die Wohnung meist im besichtigten Zustand. Sprechen Sie den Vermieter auf eigene Wünsche an und ob es möglich ist noch das eine oder andere zu erneuern. Mieter im Alter 50+, die vorher im Eigentum gelebt haben, sind für Vermieter beliebte Mieter, da diese gewohnt sind pfleglich mit der Immobilie umzugehen, die entsprechende Liquidität haben und meistens für heutige Verhältnisse überdurchschnittlich lange eine Wohnung bewohnen, sodass der Vermieter nicht alle 3 Jahre einen neuen Mieter finden muss.

Erst verkaufen oder neue Immobilie suchen: Womit fängt man an?

Die häufigste Frage in diesem Zusammenang ist, ob man zuerst mit dem Verkauf der aktuellen oder zuerst mit der Suche nach einer neuen Immobilie beginnt. Es ist zu empfehlen, bereits vor aktivem Verkauf erste Schritte in der Suche zu gehen. Jeder Mensch durchläuft hier einen gewissen „Selbstfindungs-Prozess“ bis klar ist, was man eigentlich sucht und wo man sich wohlfühlt. Zum Ende der Suche werden Sie die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn Sie sich daran erinnern welche Immobilien Sie zu Anfang der Suche sich angesehen haben.

Um ein gewisses Gefühl für die eigenen Ansprüche zu bekommen, sollten Sie im Optimalfall vor Verkauf die ersten 3 bis 5 Immobilien selber besichtigt haben. Somit können Sie bereits Abschätzen, ob Ihre Ansprüche eine Suche erschweren werden oder ob die Suche absehbar sein wird. Sollten Sie allerdings bereits jetzt Ihre Traumimmobilie finden, sprechen Sie mit dem Verkäufer und teilen Sie ihm Ihre Situtaion mit, dass Sie Ihre Immobilie zuerst noch verkaufen müssen. Ein Verkauf dauert heutzutage mit einem marktgerechten Angebotspreis und einer gesunden Interessenten-Nachfrage ca. 3-6 Monate.

Sind die ersten Schritte gegangen und die ersten Immobilien besichtigt, sollte zeitnah mit einem Verkauf der aktuellen Immobilie begonnen werden, damit Sie auch den „Absprung“ zur aktiven Veränderung schaffen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich „nie“ für eine Anschlussimmobilie entscheiden. Sollten Sie bereits einen Käufer für Ihre momentane Immobilie gefunden haben, jedoch noch keine neue Bleibe für sich selber, so sollten Sie mit dem Käufer sprechen und ihm mitteilen, dass Sie gerne eine längere Übergabefrist im Notartermin vereinbaren wollen. Nicht selten werden Immobilien erst 1 Jahr nach Notartermin übegeben. Sollten Sie im Anschluss noch mal kaufen wollen, haben viele Eigentümer in dieser Situation auch erstmal eine Wohnung zur Miete bezogen, um sich mehr Zeit zu lassen mit der Suche am Markt.

Die Immobiliensuche

Die meisten Immobilien werden heutzutage über das Internet vermarktet. Die wichtigsten Suchportale sind hier ImmoScout24, ImmoWelt, ImmoNet und Ebay Kleinanzeigen. Sie sollten sich bei allen Portalen registrieren und einen Suchagenten einrichten, der Ihnen die neusten Angebote per Mail zuschickt. Geschwindigkeit nach Veröffentlichung des Inserats ist hier oft wichtig, sodass Sie zeitnah nach Entdecken des Inserats eine Anfrage stellen sollten mit der Bitte um weitere Informationen oder einen Besichtigungstermin.

Wenn Sie eine Anfrage stellen, sollten Sie den Standardtext, der im Formular als Nachricht vorgeschlagen wird, möglichst personalisieren, damit der Eigentümer oder anbietende Makler sieht, dass Sie wirklich Interesse haben. Diesen haben Sie am besten in Word schon mal vorformuliert und müssen diesen nur bei jeder Anfrage hinüberkopieren. Qualitativ hochwertigere und professionelle Angebot finden Sie eher auf den Portalen ImmoScout24, ImmoWelt, ImmoNet – auf Ebay Kleinanzeigen inserieren hingegen auch viele Privatverkäufer.

Sie sollten sich mit Ihren Suchkriterien bei den ortsbekannten Maklern in die Suchkartei aufnehmen lassen. Makler druchsuchen in der Regel vor Veröffentlichung einer Immobilie die eigene Kundenkartei nach passenden Kunden und schreiben diese per Mail an. Da Makler nur die Objekte der eigenen Kartei anbieten können, die dem Makler zur Vermarktung angetragen werden, sollten Sie sich nicht auf ein Maklerbüro alleine verlassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser eine Makler genau die Wohnung ins Angebot bekommt, die auf Ihre Suchkriterien passt und die Ihnen dann auch von den Fotos schon zusagt, ist meist sehr gering. Es ist also essenziell, dass Sie selber aktiv bei der Suche „am Ball“ bleiben und regelmäßig das aktuelle Angebot im Internet und in der Zeitung recherchieren, damit die Suche zum Erfolg führt.

Auch in Zeitungen werden noch Immobilieninserate veröffentlicht. Professionelle Inserate werden mit fast 100%er Sicherheit auch im Internet angeboten und dann sogar mit Bildern und weiteren Informationen, sodass Sie sich vor Anfrage ein Bild von der Immobilie machen können. Hin und wieder inserieren unerfahrene oder nicht-internetaffine Privatverkäufer auch gerne Ihre Immobilie in der Zeitung. Manchmal auch als Chiffre, sodass Sie einen Brief schreiben und auf Antwort des Verkäufers warten müssen. Der Aufwand ist hier meist sehr groß und die Infos aus der Anzeige zur Immobilie sehr dürftig, daher sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie hier Zeit investieren wollen.

Einige Suchende schalten gerne auch seber Suchanzeigen in der Zeitung. Nach dem Wortlaut: „Wohnung in XYZ zum Kauf gesucht.“ Dies kann zum Erfolg führen. Natürlich haben Sie keine Kontrolle darüber welche Immobilien Ihnen angeboten werden, sodass Kosten und Mühen eventuell nicht im Verhältnis stehen. Effektiver ist es hingegen einen eigenen kleinen Brief aufzusetzen und 1000 mal zu kopieren, den man dann in der gesuchten Lage und den entsprechenden Mehrfamilienhäusern einwirft. Somit können Sie zumindest die Lage der Häuser eingrenzen, wo Sie wohnen möchten. Eine weitere Idee ist ein Aushang im lokalen Supermarkt.

Bei Möllerherm Immobilien bieten wir außerdem häufig auch den Service für Eigentümer an, die mit uns ihre Immobilie verkaufen und selber auf der Suche sind, dass wir einen zentralen und gebündelten Suchauftrag in den Portalen einrichten. Wir haben eine Datenbank, die alle Angebote aus dem Internet und der Zeitung tagesaktuell sammelt. Hier können wir mit wenigen Klicks auch eine Mail einrichten, die eine Zusammenstellung der passenden Angebote tagesaktuell verschickt. Somit spart man sich den Suchauftrag bei jedem einzelnen Portal und den Blick in die Zeitung.

Fallen Sie nicht auf Betrugsmaschen ein

In letzter Zeit häufen sich die Fälle von Betrugsinseraten. Diese finden im Miet- und Kaufbereich statt. Entweder hat man es auf eine Vorauszahlung abgesehen oder auf eine Kopie Ihres Personalausweises mit dem dann Identitätsdiebstahl betrieben wird. Fallen Sie nicht darauf herein. Die Methoden sind häufig weniger offensichtlich, als Sie denken.

  • Betrugs-Masche 1: Vorauszahlung
    • Der Vermieter bzw. Verkäufer möchte, dass Sie für die Reservierung oder Besichtigung eine Vorauszahlung leisten, um sicherzugehen, dass Sie auch wirklich Interesse haben. Diese Vorauszahlung würde bei Anmietung oder Kauf mit der Kauf- oder Mietsumme verrechnet werden. Als vertrauenbildende Maßnahme wird Ihnen sogar eine Personalausweis-Kopie des vermeintlichen Verkäufers/Vermieters geschickt. Dieser Personalausweis ist bereits von einer anderen Person geklaut! Das Geld werden Sie nie wieder sehen. Gehen Sie nicht darauf ein!
  • Betrugs-Masche 2: Identitätsdiebstahl
    • Der Vermieter bzw. Verkäufer würde die Immobilie für Sie „reservieren“ befindet sich aber aktuell weit weg im Ausland oder einem anderen Bundesland. Häufig rankt sich darum noch eine Geschichte von Erbe oder Verkauf für die Schwester/Bruder/Sohn, weshalb er nicht zur Besichtigung kommen könne, und dass die Immobilie schnellstmöglich verkauft werden müsse. Um den Notar zu beauftragen braucht er von Ihnen den Personalausweis als Kopie. Als vertrauenbildende Maßnahme schickt auch er Ihnen eine Kopie seines Personalausweises. Dieser ist jedoch wiederum von einer anderen Person geklaut. Senden Sie hier auf keinen Fall eine Kopie Ihres Personalausweises zu. Manchmal geben sich solche Betrüger sogar als Maklerunternehmen aus und verwenden Namen im Inserat eines real existierenden Maklerunternehmens.

Alle Betrugsmaschen locken meist mit Angeboten, die zu gut oder zu günstig sind, um wahr zu sein. Außerdem werden häufig Bilder von real existierenden Immobilien benutzt, die Sie vielleicht sogar aus der Nachbarschaft kennen. Diese sind jedoch meist von jahrealten Inseraten geklaut, als die Immobilie wirklich mal zum Angebot stand. Wenn Sie wissen wo sich die Immobilie befindet, finden sich häufig auch schon Schilder an der Haustür oder dem Gartentor von den tatsächlichen Eigentümern, dass diese nicht beabsichtigen ihre Immobilie zu verkaufen und von einem klingeln abgesehen werden soll.

Als seriöser Makler ist es übrigens tatsächlich so, dass wir eine Kopie Ihres Personalausweises benötigen für unsere Geldwäschedokumentation. Wir fordern diesen jedoch erst dann an, wenn wir die Immobilie auch tatsächlich mit Ihnen besichtigt haben, wir bereits längeren Kontakt hatten und alle Parteien sich einig sind, dass der Notar beauftragt werden soll – nicht vor der ersten Besichtigung.

Mehr Lebenskreuzungen

Die Online-Wertermittlung

Die Online-Wertermittlung

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung gerne verkaufen, möchten jedoch vorab eine objektive Einschätzung, was Ihre Immobilie wert ist. Mit einer Online-Wertermittlung erhalten Sie eine erste Orientierungshilfe bezüglich der Preisfindung.

Bewertungsverfahren im Vergleich

Drei Bewertungsverfahren

Bevor Sie für Haus oder Eigentumswohnung einen Verkaufspreis festlegen, sollten Sie genau wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist. Hierfür nutzen Experten drei unterschiedliche Verfahren: Das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

Einfluss der Lage auf den Immobilienpreis

Einfluss der Lage auf Preis

Die Lage ist immer noch das Qualitätskriterium Nummer eins und definiert maßgebliche den aktuellen Preis sowie die künftige Wertentwicklung.

Preisrelevante Ausstattungsmerkmale

Einfluss der Ausstattung

Bei der Vermarktung einer Immobilie heißt es immer, dass die Lage das ausschlaggebende Kriterium ist. Bei gewonnenem Interesse rücken jedoch auch andere Aspekte ins Augenmerk der potenziellen Erwerber.

Der Einfluss von Umweltfaktoren auf den Immobilienpreis

Einfluss von Umweltfaktoren

Lärm und auch unangenehme Gerüche mindern den Verkaufswert einer Immobilie. Grünflächen und Naherholungsgebiete wirken sich positiv auf die Nachfrage eines Hauses oder einer Eigentumswohnung aus.