Kaufpreisverhandlungen beim Immobilienverkauf – Jetzt wird`s ernst.

Welche Fehler sollten Sie in Verhandlungssituationen vermeiden?

Wenn schon im ersten Telefonat mit einem Interessenten für eine Immobilie gefragt wird, wie viel denn noch am Preis zu machen ist, sollten alle roten Lampen angehen, denn diese Interessenten sind meist Schnäppchenjäger, die die Unerfahrenheit als Privatverkäufer ausnutzen wollen. Wenn dann von Ihnen Mondpreise aufgerufen wurden, nach dem Motto „Mal sehen was kommt und ich habe ja alle Zeit der Welt bis meine Immobilie verkauft ist“, begibt sich ein privater Immobilienanbieter sehr schnell aufs Glatteis. Auch realistische Verkaufspreise werden von geschickten Anrufern so schon mal herunter diskutiert, ohne dass diese die Immobilie überhaupt schon mal gesehen haben. Deshalb unser erster Rat: Keine Preisgespräche am Telefon und schon gar nicht, wenn ein Interessent Ihre Immobilie noch nicht einmal besichtigt hat.

Erst nachdem ein Kaufinteressent das Profi-Exposé mit allen relevanten Daten und Fotos sowie 360° Rundgänge erhalten hat und ein echtes Kaufinteresse geweckt und geprüft werden konnte, findet auch eine Besichtigung statt. Auch hier sprechen wir noch nicht über Preise, denn diese realistisch erzielbaren Kaufpreise wurden ja vorher schon durch eine professionelle Marktanalyse und Bewertungsmethoden wie Sachwertverfahren, Vergleichswertverfahren und Ertragswertverfahren (bei Vermietungsobjekten) analysiert. Auch der Beleihungswert, den Banken ansetzen, um das Risiko des Forderungsausfalls zu minimieren spielt eine Rolle. Letztendlich ist aber unter Berücksichtigung aller Prämissen entscheidend, wie viel ein Kaufinteressent bereit ist für Ihre Immobilie auf den Tisch des Herrn zu legen. In einer besseren Verhandlungsposition ist man immer dann, wenn es mindestens zwei ernsthafte Kaufinteressenten gibt.

Wenn es ein Gebot von einem oder mehreren Interessenten gibt, sollten Sie wissen, dass diese zeitlich begrenzt sind, denn die aktuell suchenden Leute haben nicht nur Ihre Immobilie im Blick, sondern sind meist breiter unterwegs.

Das erste realistische Gebot ist in den meisten Fällen das beste Gebot. Das zeigt unsere über 20-jährige Beratungstätigkeit als Familienunternehmen immer wieder. Verhandeln fängt aber immer auch beim NEIN-Sagen an und das muss man beherrschen, ohne die Tür zuzumachen. Wir lassen uns ein schriftliches Gebot geben und beantworten es nicht sofort. Alles wird eng und sofort mit dem Eigentümer abgestimmt. Die Braut muss begehrlich sein. Da steckt dann oft ein hohes Maß an Psychologie drin, um den bestmöglichen Preis für Sie als Verkäufer herauszuholen. Als Makler sind wir hier eine Art Mediator, der die Kundeninteressen im Hinterkopf hat.

Wenn dann Preiseinigkeit erzielt wurde, vereinbaren wir einen rechtssicheren Notartermin in Abstimmung mit den Käufern, die die Musik bezahlen müssen und den Notar daher auch aussuchen dürfen.

Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Blog Artikel von www.moellerherm-immobilien.de. Wer das nicht abwarten kann findet auch jetzt schon Informationen dazu auf unserer Homepage oder auf unserem Youtube Kanal als Video.

Alles beginnt aber immer mit einer kostenfreien Marktwertermittlung durch unsere Immobilienexperten bei Ihnen zu Hause. Wir lieben den persönlichen Kontakt zu Ihnen unter 4 Augen oder vorab per Telefon kostenfrei unter 0800–7716100 oder per Mail unter info@moellerhermimmobilien.de.

Informieren Sie sich auch über unsere anderen interessanten Blog-Artikel unter: www.maklererfahrung.de oder auf unserer Homepage unter www.moellerherm-immobilien.de.

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